SP-Bezirksvorsteherin Kaufmann: Kulturschwerpunkt 2014 "Zu Fuß in Mariahilf"

Wien (OTS/SPW-K) - Dieses Jahr heißt der kulturelle Schwerpunkt in Mariahilf "Zu Fuß". Passend dazu wird das runde Jubiläum "25 Jahre Fußgängerzone Barnabitengasse" angegangen. Themenspezifische Rundgänge bietet Kulturvermittlerin Petra Unger in den Bezirksfestwochen. Im Herbst stehen die Frauenwochen ebenfalls unter dem Motto "Zu Fuß". Außerdem möchte der Bezirk Geschäftsinhaber gewinnen, ihre Schaufenster von Künstlern gestalten zu lassen. SP-Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann zum Fokus: "Bei den Spaziergängen begegnen wir vielen geschichtsträchtigen Wahrzeichen und Kunstwerken sowie Architektur. Die Umgebung nimmt man intensiver wahr, wenn man zu Fuß unterwegs ist."

Skulpturengarten in der Barnabitengasse

Von Mai bis voraussichtlich September können Passanten in der Barnabitengasse Kunstwerke entdecken. Seit 25 Jahren ist die Gasse Fußgängerzone. Zum Geburtstag schenkt ihr der Bezirk eine spezielle "Torte" - einen temporären Skulpturengarten. Zwischen Mariahilfer Kirche und Fritz-Grünbaum-Platz an der Gumpendorfer Straße sollen fünf bis zehn Plastiken, die das MUSA zur Verfügung stellt, platziert werden.

Geschichte zur Fußgängerzone Barnabitengasse

1989 wurde die Barnabitengasse zur Fußgängerzone. Vorangegangen war ein jahrelanges Kampf der Bürgerinitiative. Als ein Quadratmeter großes barockes Deckenfresko in der Mariahilfer Kirche während der Messe herabfiel, entschied Bürgermeister Zilk für die Bürger. Sachverständige erklärten, dass das Unglück durch verkehrsbedingte Erschütterungen verursacht wurde.

"Die Fußgängerzone ist aus Wiens Stadtbild kaum mehr wegzudenken", meint Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann und weist auf den ausgewogenen Mix an sozialen Institutionen, Geschäften und Gastronomie in der Barnabitengasse hin.

Anregend: Zu Fuß unterwegs

Gehen ist die grundlegendste und ursprünglichste Form der Fortbewegung. Unsere Sinne werden dabei stimuliert. "Für Fußgänger sind die Bedingungen im dichten Häusermeer Mariahilfs nicht einfach. So beträgt der Höhenunterschied zwischen Wiental und Mariahilfer Straße fast 30 Meter", weiß Renate Kaufmann. Ein öffentlicher Aufzug in der Stiegengasse erleichtert den "Aufstieg". Weiters ließ der Bezirk Rampen errichten, verbreiterte Gehsteige, stellte Sitzbänke auf und pflanzte Bäume sowie Sträucher. "In unserer verkehrspolitischen Arbeit gestalteten wir das Zu-Fuß-Gehen im Bezirk angenehmer. Nun gehen wir einen Schritt weiter und ergänzen unseren Einsatz um den kulturellen Ansatz", erklärt Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann abschließend.

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