Stadt Wien unterstützt Slowenien mit Notstromaggregaten

Konvoi der Berufsfeuerwehr Wien zur Hilfeleistung aufgebrochen

Wien (OTS) - Als Folge der winterlichen Verhältnisse ist in weiten Teilen Sloweniens das Stromnetz zusammengebrochen. Zur Hilfeleistung brach heute ein Konvoi der Berufsfeuerwehr Wien mit Generatoren zur provisorischen Wiederherstellung der Stromversorgung nach Slowenien auf.

Hilfseinheit unter Führung der Berufsfeuerwehr Wien

Nachdem Slowenien von den Wetterkapriolen der letzten Woche stark getroffen wurde bat das Land um Hilfe. Um eine Grundversorgung wieder herstellen zu können, wandte sich Slowenien an die EU, um über den "Mechanismus der gegenseitigen Hilfeleistung" Unterstützung in Form von Notstromaggregaten zu erhalten. Nachdem bereits Unterstützung unter anderem aus Niederösterreich und Salzburg vor Ort eingetroffen war, richtete Slowenien nun erneut ein Hilfeersuchen, in dem um weitere Generatoren gebeten wurde. Auf Ersuchen des Innenministeriums sicherte die Stadt Wien Hilfe zu. Es wurde umgehend eine Hilfseinheit unter Führung der Berufsfeuerwehr Wien zusammengestellt.

Heute Mittag brachen die Hilfskräfte mit allen Fahrzeugen und Notstromaggregaten von der Hauptfeuerwache Floridsdorf Richtung Slowenien auf. Anwesend waren unter anderem der Präsident des Wiener Landtags, Harry Kopietz und Branddirektor Gerald Hillinger. Dazu Kopietz: "Es ist der Stadt Wien eine Selbstverständlichkeit, Nachbarn zu unterstützen, wenn diese Hilfe benötigen. Die Wiener Berufsfeuerwehr und der Katastrophenhilfsdienst schicken das beste vorhandene Gerät mit einigen der besten Feuerwehrmänner nach Slowenien. Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche und unfallfreie Hilfsmission."

Der Konvoi wird für die provisorische Wiederherstellung der Stromversorgung ein Löschfahrzeug mit einem 40-Kilovoltampere-Generator auf einem Anhänger, zwei Wechselladerfahrzeuge mit je einem 100-Kilovoltampere-Generator, ein Kommandofahrzeug, ein Versorgungsfahrzeug und 10 Feuerwehrangehörige umfassen. Durch die bestehende gute Zusammenarbeit innerhalb der Stadt Wien konnten durch Wien Energie bzw. Wiener Netze zwei weitere mobile Generatoren mit 330 Kilovoltampere und 250 Kilovoltampere bereitgestellt werden, welche ebenfalls durch die Berufsfeuerwehr Wien nach Slowenien mitgenommen und betreut werden.

Der erste Einsatzzeitraum ist für eine Woche vorgesehen, danach wird eine Ablöse der eingesetzten Mannschaft erfolgen. Die weitere Einsatzdauer wird von den Fortschritten bei der Wiederherstellung der Infrastruktur abhängen. Die eingesetzten Kräfte setzen sich aus MitarbeiterInnen der Berufsfeuerwehr Wien und des Katastrophenhilfsdienstes des Wiener Landesfeuerwehrverbandes zusammen.

Auch während der Nachbarschaftshilfe ist durch alle beteiligten Dienststellen und Organisationen sichergestellt, dass genügend Ressourcen zur Abdeckung von Notfällen in Wien vorhanden sind.

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(Schluss) red

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