Transporteure fordern von der Regierung Taten zur Verbesserung der Rahmenbedingungen!

Ing. Bruno Urschitz, Fachgruppenobmann des Güterbeförderungsgewerbes in der Wirtschaftskammer Kärnten: Kritik am fehlenden Willen zur Gestaltung berechtigt!

Klagenfurt (OTS) - "Die jüngst von WKÖ Präsident Christoph Leitl geäußerte Kritik, wonach man bei Vorschlägen, Ideen und Umsetzungen oftmals den Ball zwischen den Koalitionspartnern hin- und herschiebt, um diese letztendlich zu verhindern, kann ich nur bestätigen", äußert sich Ing. Bruno Urschitz, Fachgruppenobmann des Güterbeförderungsgewerbes in der Wirtschaftskammer Kärnten.

"Seit Jahren machen wir auf Defizite bei den Rahmenbedingungen für das österreichische Güterbeförderungsgewerbe aufmerksam. Sei es in zig politischen Gesprächen, wo mehrfach deponiert wurde, dass durch jeden Lkw, der in Österreich abgemeldet und im Ausland angemeldet wird, dem österreichischen Staat an die 60.000 bis 80.000 Euro pro Jahr entgehen. Nicht nur dass dadurch dem Staat zig Millionen an Einnahmen fehlen, kostet dies auch zusätzlich tausende Arbeitsplätze. Durch diese entgangenen Mittel könnte man problemlos bessere Rahmenbedingungen schaffen, etwa die Senkung von Lohnnebenkosten, besonders im internationalen Verkehr. Ebenso bleiben auch Maßnahmen, die den Staat keinen Cent kosten, jedoch die Rahmenbedingungen für Transporteure in Österreich verbessern würden, völlig unberücksichtigt: etwa die langjährigen Forderungen nach Abschaffung des Lkw-Nacht-60ers und die Möglichkeit, Lkw-Anhänger auch ohne Zugfahrzeug für einen längeren Zeitraum parken zu können. Doch immer wieder findet man in den Gesprächen irgendjemand, der dagegen ist. Fast so, als müsste man Politik plötzlich nach dem Einstimmigkeitsprinzip gestalten", ärgert sich Urschitz und fordert mehr Mut zur Verbesserung von Rahmenbedingungen: "Es ist uns als Transportwirtschaft unbegreiflich, warum man krampfhaft versucht, darzustellen, wie man Bürokratieabbau betreiben will, und dabei letztendlich Forderungen, die nichts kosten und nachweislich den Transportunternehmen in ihrer täglichen Arbeit helfen, einfach unberücksichtigt lässt."

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