Scharfe Kritik von ÖSTERREICH am PR-Ethik-Rat

Kritisierte Lehrlings-Beilage ist branchenüblich und erschien in fast allen Tageszeitungen - UWG-Klage gegen PR-Rat wird noch heute eingebracht

Wien (OTS) - Mit Empörung und scharfer Kritik reagierte ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner heute auf eine Rüge des PR-Ethik-Rates, der eine "Lehrlings-Beilage" in ÖSTERREICH als "Gefälligkeitsberichterstattung" gerügt hatte.

"Die Rüge dieses selbsternannten PR-Ethik-Rates gegen ÖSTERREICH ist völlig unverständlich und unangebracht", betonte Fellner, "weil die in ÖSTERREICH erschienene Lehrlings-Beilage absolut branchenüblich und in Österreich seit vielen Jahren von fast allen Tageszeitungen geübte Praxis sei."
Die bezahlten Inserate und die journalistische Berichterstattung über konkrete Lehrstellen-Angebote seien klar getrennt gewesen, für die journalistischen Beiträge sei keinerlei Geld geflossen.

So wie ÖSTERREICH am 13. Jänner hätten unter anderem auch die Zeitung HEUTE am 29. Jänner, der KURIER am 25. Jänner oder die Kronen-Zeitung in ihrer Tirol-Ausgabe am 25. Jänner eigene Lehrlings-Beilagen produziert, in denen genauso wie in ÖSTERREICH neben allgemein gehaltenen Lehrlings-Inseraten redaktionelle Beiträge über das Lehrlings-Angebot der inserierenden Firmen enthalten gewesen wären.

"Die ÖSTERREICH-Berichterstattung unterscheidet sich in nichts von der Darstellung in den anderen Tageszeitungen. In einigen Fällen -etwa bei HEUTE und Krone - handelt es sich sogar um die selben Firmen", betont Fellner. "Dass ein selbsternannter Rat eine einzelne Zeitung heraushebt und öffentlich rügt und die anderen - genauso handelnden - Zeitungen nicht einmal erwähnt, ist ein Skandal und wird Folgen haben."

ÖSTERREICH wird gegen den PR-Ethik-Rat noch heute Klage wegen Wettbewerbsverstosses und Rufschädigung einbringen und auch rechtliche Schritte gegen Wolfgang Langenbucher und Renate Skoff persönlich einleiten, die für diese einseitige und völlig falsche Aussendung verantwortlich sind.

Fellner: "Ich erwarte eine sofortige öffentliche Entschuldigung dieses PR-Ethik-Rates bei der Mediengruppe ÖSTERREICH, dass hier offenbar irrtümlich eine einzelne Tageszeitung für ein Verhalten gerügt wurde, das alle anderen Tageszeitungen dieses Landes seit Jahren genau so gesetzt haben."
Der ÖSTERREICH-Herausgeber abschließend: "Ich kann auch keinerlei ethischen Verstoß darin sehen, wenn Tageszeitungen im Detail über das Lehrlings-Angebot von österreichischen Firmen und damit logischerweise auch von ihren Inserenten berichten. Im Gegenteil:
Die PR-Branche sollte dankbar sein, dass Österreichs Zeitungen durch verstärkte Berichterstattung über konkrete Lehrstellen-Angebote eine dringend notwendige Information in der schwierigen Arbeitsmarktsituation für junge Leute anbieten. Die Vorgangsweise des PR-Ethik-Rates ist extrem wirtschaftsfeindlich und ein Affront gegenüber Tausenden Lehrstellen suchenden Jugendlichen."

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