Köstinger zum Auslaufen der Milchquote: Zukunft der Betriebe sichern

Köstinger unterstützt die Forderung der Abschaffung der Milch-Überschussstrafe

Brüssel, 7. Februar 2014 (OTS) "Die Milchquote wird 2015 auslaufen. Um den österreichischen Milchsektor langsam auf diese Umstellung vorzubereiten, sollte die Super-Abgabe für Überlieferungen bereits jetzt gestrichen werden", unterstützt Köstinger, Landwirtschaftssprecherin der ÖVP im Europaparlament, die Forderung von Bundesminister Andrä Rupprechter. "Es ist der richtige Zeitpunkt diese Forderung an die Kommission laut auszusprechen, denn die hohen Strafzahlungen, die vor allem die österreichischen Betriebe treffen, sind nicht mehr zu rechtfertigen", so Köstinger, die Verbündete im EU-Parlament aus anderen betroffenen EU-Ländern wie Deutschland bei diesem Thema hat. Für das Jahr 2012/13 stellte die EU-Kommission Österreich wegen der Überlieferung der Milchquote eine Strafe von 28,7 Mio. Euro in Rechnung. Deutschland im Vergleich, das sein
Milchkontingent um 0,1 Prozent überschritten hatte, muss 7,2 Mio. Euro Super-Abgabe zahlen. ****

"Der Quotenauslauf muss jetzt stufenweise eingeleitet werden. Zur Sicherstellung einer "sanfteren Landung" sind die Reduktion der Überschussabgabe, eine höhere Quotenerhöhung und die Anpassung der Fettkorrektur dringend nötig", so Köstinger. "Auch muss gewährleistet sein, dass die Molkereien die Mehrmengen auch mit hoher Wertschöpfung vermarkten können. Dafür sollten die Verarbeitungskapazitäten ausgebaut und eine intensive Vermarktung der Produkte angesteuert werden", erklärt Köstinger. "Das Ziel muss sein, den Milchpreis stabil zu halten und eine hohe Wertschöpfung in den Regionen sicherzustellen", so die EU-Abgeordnete. Die Absicherung eines produktionsfähigen und hochwertigen Milchsektors ist für die österreichische Landwirtschaft eine entscheidende Zukunftsfrage. Für Österreich hat die Milchproduktion einen besonderen Stellenwert. Im Berg- und benachteiligten Gebiet gibt es außer der Milchviehhaltung kaum Produktionsalternativen", so Köstinger abschließend.

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