IG Pflanzenschutz kritisiert Greenpeace-Aktion als unseriösen Öko-Aktivismus

Umfassender Bienenschutz notwendig, Pflanzenschutz Grundlage der Versorgungssicherheit

Wien (OTS/IGP) - "Öko-Aktionismus und Angstmache von Greenpeace gehen an Ursachen des Bienensterbens vorbei und retten keine einzige Biene" kritisieren die beiden Vorstände der Industriegruppe Pflanzenschutz, Christian Stockmar und Martin Schöpfer. Die gestrige Fackel-Aktion der Kampagnenorganisation Greenpeace geht genau in diese Richtung. Während europaweite Studien (European Union Reference Laboratory for Honeybee Health) zeigen, dass Bienenvölker in Europa in erster Linie durch Schädlingsbefall (Varroamilbe) und Krankheiten, wie der amerikanischen Faulbrut gefährdet sind und es ebenfalls nachgewiesen wurde, dass negative Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln in etwa die selbe Relevanz für die Bienengesundheit haben wie Wetterschwankungen, drischt Greenpeace nach wie vor undifferenziert auf Pflanzenschutzmittel ein. Stockmar und Schöpfer: "Als Teil der Ernährungswirtschaft nehmen wir den Bienenschutz sehr ernst. Wir unterstützen daher jede Anstrengung zu umfassendem Bienenschutz, die den tatsächlichen Ursachen der Winterverluste auf den Grund geht. In diesem Sinne begrüßen wir das von Landwirtschaftsminister Rupprechter angekündigte Bienenschutzprogramm."****

Kein Verständnis haben die Vorstände der IG Pflanzenschutz dafür, dass Greenpeace wieder wahllos weitere Pflanzenschutzmittel ins Visier nimmt, die bei sachgerechter Anwendung in keinem Zusammenhang mit irgendwelchen Bienenschäden stehen. Hier wird aus rein populistischen Gründen weiter Öl ins Feuer gegossen. Die Industrie investiere rund 200 Mio. Euro und rund 10 Jahre für die Entwicklung eines einzigen Wirkstoffs und durchlaufe dabei auch aufwändigste umwelttoxologische Genehmigungsverfahren: "Wir machen unsere Hausaufgaben."

Moderner Pflanzenschutz sei schließlich eine wesentliche Voraussetzung zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit in Österreich. Stockmar und Schöpfer: "Ohne modernen Pflanzenschutz wird Österreich langfristig nicht in der Lage sein, sich selbst mit ausreichend regionalen Lebensmitteln zu versorgen. Wer den Pflanzenschutz kaputt rede, gefährde letzten Endes die heimische Versorgung mit gesunden Lebensmittel und bringe Österreich in Importabhängigkeit, so die IGP-Vorstände anschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle der Industriegruppe Pflanzenschutz
c/o Daniel Kapp| Strategic Consulting & Responsible Communication GmbH
01 / 23 50 422 - 0
pflanzenschutz@danielkapp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DKA0001