FPÖ: Deimek: Anfragen zum Verkehrsclub Österreich

Unter VCÖ-Koopoerationspartnern befindet sich Tochterunternehmen eines ausländischen Rüstungskonzerns

Wien (OTS) - FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek beschäftigt mehrere Ministerien mit einer brisanten Anfrage zum Verkehrsclub Österreich: "Ich erwarte mir hier klare Antworten und gegebenenfalls eindeutige Konsequenzen."

Folgender Anfragetext erging an das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (http://bit.ly/1iAwuZD), das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend und das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung:

"Der Verkehrsklub Österreich macht regelmäßig durch Aussagen zur Verkehrspolitik auf sich aufmerksam. Der Fokus scheint dabei darauf zu liegen, insbesondere private Mobilität und damit die Menschen dieses Landes direkt finanziell zu belasten. So unterstützte ein Sprecher des VCÖ etwa die als Reform verpackte Erhöhung der NoVA. Die Liste der 'Kooperationspartner des VCÖ aus der Wirtschaft im Jahr 2013' erweitert die Debatte um den hochsubventionierten Verein um eine weitere Facette. Unter den Partnern findet sich das Unternehmen Thales Austria, einem Mitglied der Thales Group. Die Gruppe - wenn auch nicht Thales Austria - ist unter anderem ein wesentlicher Player im Rüstungsbereich. Die Thales Group bietet eine breite Produktpalette. Beliefert werden unter anderem Land-, Luft und Seestreitkräfte. Einmal mehr zeige sich, dass Anspruch und Wirklichkeit in vorgeblich tugendhaften, augenscheinlich linksgerichteten und vermeintlich pazifistisch ausgerichteten Kreisen teils weit auseinanderklaffen.

Nach eigenen Angaben hat der VCÖ im Vorjahr 350.000 Euro an staatlichen Subventionen erhalten. Nachfolgende Schilderung soll zeigen, welche Aktivitäten unter anderem in den Vorjahren gefördert wurden: Für eine Ideensammlung zum Thema 'Telefonieren am Steuer' flossen 25.000 Euro an den Verkehrsclub. 12.000 Euro erhielt der Verein für eine Studie über 'Gefahren durch Geländewagen'. Das Land Salzburg ließ sich Projekt 'Gender und Verkehr' 2.000 Euro kosten. Diese Liste an Aufzählungen ließe sich noch lange fortsetzen. Die Professionalität im Sammeln lässt sich begründen: Nowak erstellte in der Vergangenheit die Anleitung mit dem verheißungsvollen Titel 'Öffentliche Förderungen gezielt ausnutzen'."

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