ARBÖ: Verkehrssicherheit darf unter Polizeipostenschließung nicht leiden

Kärnten besonders betroffen - Unfallabsicherung ganz wichtig

Wien (OTS) - Auch der ARBÖ Kärnten sieht die beschlossenen Schließungen von Polizeidienststellen in Kärnten mit großer Sorge. Dass dieser Kahlschlag keine Auswirkung auf die Verkehrssicherheit haben wird, darf bezweifelt werden, so der Autofahrerklub.

"Speziell bei gröberen Verkehrsunfällen spielt die professionelle Absicherung der Unfallstelle durch die Exekutive eine ganz entscheidende Rolle. Da zählen mitunter Sekunden. Es darf nun leider davon ausgegangen werden, dass die Postenschließungen kein Beitrag dazu sind, dass die Beamten künftig schneller am Ort des Geschehens sind", erklärt Kärntens ARBÖ-Geschäftsführer Jank. Er fürchtet, dass über kurz oder lang in Kärnten durch die Schließung der 22 Polizeidienststellen auch die Verkehrssicherheit unter die Räder kommt.

Angesichts der großen Schneeprobleme die es in weiten Teilen Kärntens derzeit gibt, stellt sich Jank die Frage, was künftig passiert, wenn Exekutivkräfte aufgrund von Naturgewalten ganze Talschaften, in denen früher eine Dienststelle war, möglicherweise tagelang nicht erreichen können. "Ein verheerendes Unwetter im Metznitztal kann dann unter Umständen dazu führen, dass das ganze Tal für längere Zeit ohne Exekutive auskommen muss. Ähnliches gilt für das Defreggental.

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