Pacher: Ende der Seebühne besiegelt

Die Eigentümer der Messe sind sich mehrheitlich einig, korrigiert heute WK-Präsident Pacher: "Wollen den freien Blick auf den See wiederherstellen."

Klagenfurt (OTS) - Der Wörtherseebühne, jahrelang politischer Zankapfel und feuchtes Millionengrab, hat das letzte Stündlein geschlagen. Das Land Kärnten und die Wirtschaftskammer haben sich in der gestrigen Sitzung des Messe-Aufsichtsrates und der Generalversammlung angenähert, das kulturpolitische Relikt des Scheiterns am Friedlstrand so schnell wie möglich zu entfernen. Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher: "Land und Wirtschaft haben gemeinsam die nötige Mehrheit und sind sich einig, das Abenteuer Seebühne zu beenden. Der Messe-Geschäftsführer ist jetzt beauftragt, in Gesprächen mit dem Land die Finanzierung des Abbaus zu klären."

Pacher widerspricht damit der Darstellung von Messepräsident Albert Gunzer, wonach die Stadt Klagenfurt ein Veto eingelegt habe. "Die Wirtschaftskammer und das Land haben sich eine gemeinsame Meinung gebildet", unterstrich Pacher heute, fixiert werden müsse nur mehr die Kostenübernahme durch das Land: "Tatsache ist, dass sich Gunzer und der Klagenfurter Bürgermeister wie schon im Millionenskandal rund um das Stadion nicht zu Entscheidungen durchringen können und sich wieder einmal wirtschaftspolitisch im Blindflug befinden." Einen Schrecken ohne Ende wie in der unendlichen Klagenfurter Fußballtragödie könne sich die Messegesellschaft und wollten sich die Unternehmer und Bürger der Stadt nicht leisten, sagte Pacher: "Allein der Vorschlag eines Cafés auf der Seebühne zeugt von der kaufmännischen Inkompetenz, mit der dieses wichtige, weil teure Thema seitens der Stadt behandelt wird. An dieser Stelle ist von einer politischen Partei bereits viel zu viel Steuergeld in den Wörthersee geschüttet worden - jetzt ist Schluss damit."

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