KBA: Mehr Vernunft und keine falschen Hoffnungen durch AK-Wahlkampf

Team Stronach verlangt Deeskalation und Lösungen zur Absicherung der Mitarbeiter

St. Pölten (OTS) - Mehr Vernunft und weniger Emotion verlangt die Obfrau des Team Stronach für NÖ, Renate Heiser-Fischer, zum geplanten Abbau von hunderten Arbeitsplätzen bei der Firma KBA in Österreich, von beiden Seiten den Vertretern der Belegschaft und dem Vorstand.

Es gehe nicht an, dass der Verlust an Arbeitsplätzen von der AK im laufenden Wahlkampf mit den Geldern aus den Zwangsmitgliedsbeiträgen instrumentalisiert wird. Es sollte der AK nach der alten Voest, der Reifensparte von Semperit und etwa auch dem Konsum klar sein, dass Firmen, wenn sie sich betriebswirtschaftlich nicht mehr rechnen, Arbeitsplätze abbauen oder gar zusperren, selbst wenn grad AK-Wahlkampf ist. Heiser-Fischer verlangt von AK-Präsident Markus Wieser "etwas mehr Wissen zur betriebswirtschaftlichen Realität -Muskelspiele der AK nutzen in solchen Situationen nichts!"

Kritik kommt von Heiser-Fischer aber auch am Vorstand des Unternehmens: "Die Leidtragenden sind die Mitarbeiter, wenn Fehler im Management passieren. Offenbar hat das Unternehmen den Umstieg auf neue Technologien versäumt, was zu einem Umsatzrückgang geführt hat. Darüber hinaus trägt es nicht zur Deeskalation der Situation bei, wenn mit Drohungen auf einen angekündigten Streik reagiert wird. Viel wichtiger wäre es, gemeinsam mit AMS und Sozialministerium an Lösungen für die mehreren hundert von Arbeitslosigkeit bedrohten bisherigen KBA-Mitarbeitern zu arbeiten: Sozialpläne, Arbeitsstiftungen, Ersatzarbeitsplätze, Umschulungen."

Für Heiser-Fischer wäre es vorrangig - statt das Schicksal der Mitarbeiter als AK-Wahlkampfbühne zu missbrauchen - wieder an den Verhandlungstisch zurück zu kehren. Verhärtete Fronten nutzen niemanden, so Heiser Fischer abschließend.

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