FPÖ-Mölzer: Frau Nuland gebührt Dank für ihre offenen Worte

"Fuck the EU" ist allgemeiner politischer Konsens in Washington - Weltpolizist USA gibt Richtung vor, Europäer spielen Hilfssheriff oder Zahlmeister

Wien (OTS) - Der Europabeauftragten des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, sei dafür zu danken, dass sie sich bei einem abgehörten und nun im Internet veröffentlichten Telefonat kein Blatt vor dem Mund genommen habe, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Wenn sich Frau Nuland gegenüber der Europäischen Union wenig damenhaft mit den Worten 'Fuck the EU' äußert, dann bringt sie damit nur zum Ausdruck, was in Washington zum allgemeinen politischen Konsens zählt", hielt Mölzer fest.

Schließlich zeige die US-Politik der vergangenen Jahrzehnte gegenüber der EU, dass von der vielgepriesenen transatlantischen Partnerschaft keine Rede sein könne, so der freiheitliche Europaabgeordnete. "Die USA geben die Richtung vor und die Europäer haben sich zu fügen. Allenfalls dürfen sie den Hilfssheriff an der Seite des selbsternannten Weltpolizisten spielen oder - hier ist vor allem an die Bundesdeutschen zu denken - das Scheckbuch zücken", erklärte Mölzer.

Zudem wies der freiheitliche EU-Mandatar darauf hin, dass die USA in der Ukraine, über die es im abgehörten Telefongespräch ging, ihr eigenes Spiel spielten. "Hier muss Brüssel wachsam sein. Bekanntlich ist die Ukraine ein europäisches Land, weshalb die EU gemeinsam mit Russland nach einer Lösung der politischen Krise suchen muss. Die Einmischungsversuche der USA als außereuropäischer Macht sind entschieden zurückzuweisen, zumal Washington in der Ukraine eigene Interessen verfolgt", schloss Mölzer.

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