FPÖ-Leyroutz zur Hypo-Causa: "Notverstaatlichung ist größter Skandal der 2. Republik"

Ein Insolvenzverfahren überhaupt zur Diskussion zu stellen ist sträflich!

Klagenfurt (OTS) - Gegen die derzeitige Hypo-Diskussion zum Thema "Wie begräbt man eine Bank?" wehren sich die Freiheitlichen in Kärnten. "Ein Insolvenzverfahren überhaupt zur Diskussion zu stellen ist sträflich. Eine Insolvenz ist keine Option und jegliche Diskussion schadet dem Wirtschafts- und Bankenstandort Österreich", stellt der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, fest.

"Plamabel" bezeichnet Leyroutz den ORF-Auftritt von LH Peter Kaiser zur Hypo Causa. Offensichtlich habe sich dieser mit dem Verstaatlichungsdilemma noch überhaupt nicht auseinandergesetzt. "Seine ungeprüften Äußerungen über EU-widrige Haftungen sind jedenfalls absolut entbehrlich und verschlimmern die Situation nur noch. "Das einzige was dieser Kärntner Koalition bisher am Herzen lag und liegt ist die Abschiebung der eigenen Verantwortung an die Freiheitlichen, um politisches Kleingeld zu schlagen", wehrt sich Leyroutz gegen "dieses blinde unreflektierte Hinhauen", auch zum Preis, das Kärnten nachhaltig geschädigt werde.

"Ein ganzes Bundesland und dessen Regierung wurden vom schwarz-roten Machtkartell über Jahre kriminalisiert", so Leyroutz, der sich von Kärntens Landeshauptmann erwartet, dass damit endlich Schluss sein muss. Denn in der Pflicht ist einzig und allein die Bundesregierung, die durch die Notverstaatlichung der Hypo, den größten Verrat am Steuerzahler begangen hat. Unfähige Politiker haben sich von den Bayern, die die Bank nachweislich erst in den Abgrund geführt haben, über den Tisch ziehen lassen. Nicht umsonst weigert sich diese Bundesregierung hartnäckig einen Untersuchungsausschuss zuzulassen.

"Kärntens Politik hat die Pflicht endlich zusammen zu stehen und die Interessen der Steuerzahler zu wahren", verlangt Leyroutz endlich klare Worte. Die Botschaft muss sein, dass die Bundesregierung ihre eigenen Fehler endlich aufzuarbeiten hat. "Die Prüfungsergebnisse sind auf den Tisch zu legen und die Bayern sind endlich in die Pflicht zu nehmen", schließt Leyroutz.

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