Holub: Gemeinsamer Sicherheitsgipfel soll für Lösungen sorgen

Klare Forderungen bezüglich drohender Polizeireform. LR Holub: "Retten, was zu retten ist!"

Klagenfurt (OTS) - Im Vorfeld des heute, Freitag, stattfindenden Polizeigipfels von LH Kaiser mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden deponiert Grünen-Landesrat Rolf Holub bezüglich der drohenden Polizeireform klare Vorstellungen für das weitere Vorgehen.

Diese Vorstellungen habe er, Holub, der Kärntner Polizeidirektorin Michaela Kohlweiß sowie dem Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Konrad Kogler (BMI), in einer Gesprächsrunde bereits mitgeteilt: "Keine Polizistin und kein Polizist darf durch die Polizeireform aus den ländlichen Regionen oder aus dem Bundesland abgezogen werden. Neben einer erhöhten Präsenz soll ebenso eine Ansprechperson in all jenen Gemeinden vorgesehen werden, in denen voraussichtlich Dienstposten geschlossen werden. Damit soll ein Kontakt in Sicherheitsfragen vor Ort weiterhin gewährleistet werden".

Darüber hinaus fordert Holub einen Sicherheitsgipfel von Landesregierung, Polizeidirektion und Gemeinden, auf dem ein gemeinsames Sicherheitskonzept erstellt werden soll: "Es gilt zu retten, was zu retten ist. Ein weiteres frontales Gegeneinander wird uns nicht weiterbringen. Es muss jetzt die Frage beantwortet werden, wie wir in Zukunft gemeinsam die größtmögliche Sicherheit in den Gemeinden und für die Bevölkerung erreichen. Ich erwarte mir auf einem solchen Sicherheitsgipfel konstruktive Lösungsvorschläge von Landesregierungsmitgliedern, Bürgermeistern und Polizeidirektorin", so Holub, der abschließend anmerkt: "Es ist leider geradezu abenteuerlich, wie wenig Einfluss die Kärntner SPÖ und ÖVP auf ihre jeweiligen Bundesparteien haben".

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