FP-Amhof: SP-Bezirksvorsteherin Malyar hat erheblichen Erklärungsbedarf

Nach ihrem unpassenden, geschmacklosen und klar verharmlosenden Vergleich der Krawalle rund um den Wiener Akademikerball bedarf es einer Distanzierung und Deeskalation der Worte

Wien (OTS) - Nachdem die SPÖ-Bezirksvorsteherin des 9. Bezirks die letzte Bezirksvertretungssitzung geschwänzt hatte, erlaubte sie sich mit ihrer Äußerung auf Facebook vom 27.1.20214 einen weiteren Fauxpas. Dort meinte Malyar in Bezug auf den Wiener Akademikerball 2014 wörtlich: "Ich bin mir sicher, dass Rechtsextreme bei den Gewalttätern auch dabei waren..., erinnert mich sehr an die Novemberpogrome... leider".

"Abgesehen davon, dass unter den vermummten, linksradikalen Chaoten eine Handvoll vermummte,r rechtsextremer Radaubrüder gar nicht zu erkennen gewesen wäre - und somit eine wohl kaum zu beweisende Unterstellung vorliegt - liegt der eigentliche Skandal in der offenen und von den eigenen Genossen unwidersprochenen Verharmlosung der NS-Gräuel durch die SPÖ-Politikerin", so FPÖ-Klubobmann Gregor Amhof.

Hierzu wird sich die Bezirksvorsteherin in der kommenden Sitzung mit einigen von der FPÖ eingebrachten Fragen auseinandersetzen müssen:

Aus welcher konkreten Quelle hat die Frau Bezirksvorsteher ihre Informationen bezogen oder spricht sie nur vom Hörensagen?

Hat sie diese, sofern sie sachdienlich sind, den ermittelnden Behörden zur Verfügung gestellt?

"Während bei den Novemberpogromen die Rollen von Tätern und Opfern historisch klar verteilt sind, versucht Malyar mit ihrem unsäglichen Vergleich im Jahr 2014, diese zu verwischen. "Die Täter im Jahr 2014 waren ausschließlich gewaltbereite Linksextremisten, die ihre Opfer wahllos in der Wiener Innenstadt suchten", betont Amhof in der Erwartung, dass die SP-Bezirksvorsteher ihre Äußerung zurücknehmen und sich bei allen Opfern entschuldigen wird. (Schluss)otni

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