FPÖ-Fuchs: Abgabenänderungsgesetz 2014 - Ein Desaster für den Finanzplatz Wien

Wien (OTS) - "Durch die im Abgabenänderungsgesetz 2014 vorgesehene Erweiterung der beschränkten Steuerpflicht wird es über kurz oder lang zu einem massiven Kapitalabfluss aus Österreich kommen, vor allem was Gelder aus Drittstaaten, also Nicht-EU-Staaten betrifft", kommentiert der freiheitliche Finanzsprecher NAbg. DDr. Hubert Fuchs die geplante Änderung.

Die Erweiterung der beschränkten Steuerpflicht betrifft Zinsen aus Bankeinlagen und Forderungswertpapieren, die von in Drittstaaten ansässigen Personen gehalten werden. Diese Zinsen unterlagen bisher nicht der Kapitalertragsteuer. Mit dem Abgabenänderungsgesetz 2014 werden diese Erträge mit 25 Prozent Kapitalertragsteuer belastet.

"Es ist ein Irrsinn zu glauben, dass die betroffenen Personen oder Unternehmen aus Drittstaaten nicht darauf reagieren werden. Diese Änderung wird vielmehr dazu führen, dass die Betroffenen ihr Kapital aus Österreich abziehen werden. Die Regierung nimmt den in Drittstaaten ansässigen Personen ein Viertel ihrer Zinsen weg," warnt DDr. Fuchs weiter.

Die Einbehaltung der Kapitalerstragsteuer wird über die konto- oder depotführenden Banken ab dem 1. Jänner 2015 stattfinden. "Diese Steuer ist ein Desaster für den Finanzplatz Wien und wird sicher nicht unsere Zustimmung im Parlament finden", schließt DDr. Fuchs.

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