FPÖ: Obermayr: Trotz Rekordarbeitslosigkeit fordert die europäische Kommission mehr Saisonarbeiter aus Drittstaaten

Vereinfachter Zugang von Saisonarbeitern in die EU ist abzulehnen

Wien (OTS) - "Trotz Rekordarbeitslosigkeit in der Europäischen Union - geschätzte 26,5 Millionen laut ÖGB - geht man in Parlament und Kommission davon aus, dass ein massiver Bedarf an Saisonarbeitern aus Drittländern bestünde", so der freiheitliche EU-Abgeordnete Mag. Franz Obermayr. Entsprechend stehe heute ein Vorschlag zur Abstimmung, der den Zugang für Saisonarbeiter aus Drittstaaten zum europäischen Arbeitsmarkt erleichtern und beschleunigen solle. Saisonarbeiter aus der ganzen Welt würden zudem in ihren arbeits- und sozialrechtlichen Ansprüchen EU-Bürgern gleichgestellt werden. Ferner sollen die Regelungen zur Saisonarbeit laut Vorschlag auch auf weitere Sektoren ausgeweitet werden, die von Natur aus eigentlich saisonunabhängig wären. Dazu kämen Forderungen nach Legalisierung von illegalen Migranten über eine nachträglich ausgestellte Saisonarbeitserlaubnis.

"Trotz einiger weniger positiver Aspekte wie der zwingenden Bescheinigung eines Arbeitsplatzes vor Einreise zielt der gegenständliche Vorschlag im Endeffekt darauf ab, Arbeitgebern den Zugang zu billigen Arbeitskräften zu erleichtern und Menschen aus Billiglohnländern zu motivieren, in die EU zu kommen", erläutert Obermayr seine ablehnende Haltung zur Saisonarbeiterrichtlinie.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0007