Heinisch-Hosek: Frauen haben bei der Bildung aufgeholt

AK Studie sieht Aufholbedarf bei der Bezahlung

Wien (OTS) - "Die neueste AK-Studie zeigt: Frauen haben bei der höheren Bildung aufgeholt. Bei der höheren Bildung haben Frauen Männer klar überholt. Auch bei der Erwerbstätigkeit ist der Anteil der Frauen gestiegen. Das ist ein positiver Trend", so Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek anlässlich der Studie "Bildung und Berufschancen von Frauen in Österreich", die die Arbeiterkammer Wien heute präsentiert hat.
Die Studie zeigt aber auch, dass junge Frauen sich mehrheitlich für wirtschaftsberufliche und sozialberufliche Schulen entscheiden. "Wir müssen noch viel Aufklärungsarbeit leisten, die Mädchen ermutigen und nicht abschrecken, sich für technische Berufe zu interessieren. Dazu gibt es einen Schwerpunkt im Regierungsprogramm, daran arbeite ich auch als Frauenministerin", so Heinisch-Hosek.
Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass der Anteil von Frauen, die Teilzeit arbeiten, auf 45 Prozent angestiegen ist. Für Frauen mit Betreuungspflichten ist Teilzeit zur deutlich dominierenden Beschäftigungsform angewachsen. "Viele Frauen würden gerne Vollzeit arbeiten, nehmen aber aufgrund von fehlender Kinderbetreuung einen Teilzeitjob an. Diese Situation wollen wir verbessern, indem ein Informationsrecht für Teilzeitbeschäftigte bei Ausschreibung einer Stelle mit höherem Arbeitszeitausmaß umgesetzt wird. Außerdem hat die Regierung einen massiven Ausbau der Betreuungsplätze festgeschrieben", so die Ministerin. "Bis 2018 sind insgesamt 350 Millionen Euro dafür vorgesehen. Damit können wir pro Jahr rund 15.000 neue Kinderbetreuungsplätze schaffen."
Im Hinblick auf den Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern, hält die Ministerin fest: "Wir haben mit der Einkommenstransparenz einen wichtigen Schritt gesetzt um die Einkommensschere zu schließen. Jetzt gilt es diesen Weg weiterzugehen und die Instrumente weiter zu entwickeln. Eine Evaluierung im Hinblick auf Gehaltsangaben in Stelleninseraten und Einkommensberichte sowie eine Informationsrecht für Teilzeitkräfte sind im Regierungsprogramm festgeschrieben. Das wird einer meiner Schwerpunkte in diesem Jahr sein", so die Frauenministerin abschließend.
Rückfragehinweis:
Dr.in Julia Valsky
Pressesprecherin der
Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Telefon: + 43 1 53120-5025
julia.valsky@bmukk.gv.at

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