"Eco" über die kritischen Stellen unseres Stromnetzes

Außerdem am 6. Februar: Konsequenzen des Pferdefleischskandals

Wien (OTS) - Dieter Bornemann präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 6. Februar 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Strom aus: Die kritischen Stellen unseres Stromnetzes

Der heftige Wintereinbruch hat es dramatisch in Erinnerung gerufen. Schneefälle, Lawinen und umfallende Bäume haben die Stromversorgung in Zehntausenden Haushalten, vor allem in der Steiermark, in Kärnten und im Burgenland, außer Betrieb gesetzt. Unser Stromnetz hat sich -kurzfristig aber doch - als fragil und instabil gezeigt. Dabei liegen die tatsächlichen Herausforderungen der Stromversorgung nicht in geknickten Bäumen: Die Netzkapazitäten sind immer schwieriger zu planen, die Netze werden immer instabiler, Ausfallszenarien immer wahrscheinlicher. Schuld daran ist vor allem die gesamteuropäische Energiewende. Atomkraftwerke und kalorische Kraftwerke werden abgeschaltet und sollen durch umweltfreundliche Technologien wie Fotovoltaik oder Windkraft ersetzt werden. Doch die alten Netze sind für die Einspeisung aus Zehntausenden dezentralen alternativen Quellen nicht ausgerichtet. Um die Netze fit für die Energiewende zu machen, müssen erst noch Milliarden investiert werden. Und das wiederum verteuert die Strompreise. Ein Bericht von Hans Hrabal und Christina Kronaus.

Ein Jahr Pferdefleischskandal: Die Konsequenzen und Folgen

Anfang Februar des Vorjahres hatte die Gesundheitspolizei Alarm geschlagen: In importierten und in Österreich produzierten Lebensmitteln wurde Pferdefleisch gefunden - und auf den Etiketten falsch deklariert. "Eco" zieht ein Jahr danach Bilanz und fragt bei den Produzenten, bei den Supermärkten und den öffentlichen Stellen, welche Folgen der Skandal hatte und welche Konsequenzen gezogen wurden. So ermittelt die Staatsanwaltschaft noch immer, statt Geld-können nunmehr auch Gefängnisstrafen verhängt werden. Und während die Kontrollen auf hohem Niveau weiter laufen, freuen sich die über gestiegene Umsätze, die richtig deklariertes Pferdefleisch verkaufen. Rebekka Salzer berichtet.

Hoffen auf Valentin: Blumenhändler kämpfen ums Überleben

Der Blumengigant "Holland Blumenmark" hätte sein 40-Jahr-Jubiläum heuer beinahe nicht erlebt. Nur dank eines mutigen Investors sperrt der größte Blumenhändler Österreichs seine mehr als 100 Filialen am umsatzstarken Valentinstag, dem 14. Februar, doch wieder auf. Er hat beim Start als Diskonter die Branche durcheinandergewirbelt und ist jetzt selbst im Abwärtsstrudel gefangen. Ein Beispiel, das die Floristikbranche treffend kennzeichnet. Jedes Blumengeschäft an der Ecke hat große Konkurrenz: Vom Supermarkt bis zur Tankstelle bieten Geschäfte mit hoher Kundenfrequenz Schnittblumen an. Und Konkurrenz drückt die Preise. Blumen verlieren stündlich an Wert, sie müssen schnell verkauft werden. Kleine Geschäfte mit wenig Laufkundschaft sterben aus. Immer mehr Floristen helfen sich gerade noch mit hochwertigen Vasen und anderen Objekten beim Überleben. Apropos Konkurrenz: Europas größter Topfpflanzenanbieter ist niemand finanzschwächerer als ein schwedisches Möbelhaus. "Eco" zeigt vor dem Valentinstag den Überlebenskampf der heimischen Blumenhändler. Ein Beitrag von Werner Jambor.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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