"Am Schauplatz Gericht" am 6. Februar: "Familiäre Abgründe"

Wien (OTS) - In der "Am Schauplatz Gericht"-Folge "Familiäre Abgründe" geht es am Donnerstag, dem 6. Februar 2014, um 21.05 Uhr in ORF 2 um dramatische Ereignisse, die einst intakte Familien zerstört haben und die Betroffenen viele Jahre lang verfolgen. In zwei Fällen streiten Geschwister nach dem Tod des Vaters in ungewohnter Härte um das Elternhaus. Im dritten Fall steht die Bewältigung eines Gewaltverbrechens aus dem Jahr 1990 im Mittelpunkt. Ein Tiroler möchte, dass der Mordfall an seiner Frau neu aufgerollt wird.

Ein Haus im steirischen Bärnbach gehört je zur Hälfte einer betagten Frau und ihrer Tochter, Frau G. Die beiden sind seit Jahren zerstritten, weil Frau G. meint, sie und nicht ihre Mutter hätte die zweite Haushälfte vom Vater erben sollen. Der Streit wird an verschiedenen Fronten ausgetragen: So wird etwa gefordert, den gemeinsamen Garten aufzuteilen und die Parzellen mit Zäunen voneinander abzutrennen. Und Frau G. unterstellt, dass im Hintergrund eigentlich ihre Schwester einen Keil zwischen sie und ihre Mutter treibt. Denn diese wolle die Haushälfte von der greisen Mutter erben, obwohl sie schon vor Jahren mit viel Geld ausbezahlt wurde.

In einer niederösterreichischen Familie gab es zwölf Geschwister und zwei Häuser. Die bekamen die beiden ältesten Brüder noch zu Lebzeiten der Eltern geschenkt, die anderen zehn Kinder gingen leer aus. Dann stellte sich aber heraus, dass die Mutter ihre Hausanteile noch einmal verschenkt hat - an eine Tochter. Was gilt jetzt? Wer hat versucht, seine Geschwister auszubooten?

Um einen Mordfall im Tiroler Außerfern geht es im dritten Fall. 1990 wurde die Bilanzbuchhalterin Angelika F. an ihrem Arbeitsplatz in einer Käserei erstochen. Angeblich von einem Lehrling, der für die Tat verurteilt wurde und seine Haftstrafe schon längst verbüßt hat. Der Witwer Walter F. ist jedoch überzeugt, dass der Lehrling nur ein Bauernopfer war, um vom wahren Täterkreis abzulenken. Er kann die Vergangenheit nicht ruhen lassen und versucht alles, um die Behörden zu zwingen, die Suche nach dem Täter mit modernen technischen Hilfsmitteln wiederaufzunehmen.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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