Sotschi 2014 im ORF: Hochglanzprogramm am Eröffnungstag

Mit Österreichs größten Olympia-Momenten, ORF-Technik ermöglicht rot-weiß-rote Spiele

Wien (OTS) - Das Warten hat ein Ende und das Supersportjahr 2014 findet ab morgen, Freitag, dem 7. Februar 2014, mit dem Eröffnungstag der Olympischen Winterspiele Sotschi 2014 seinen ersten Höhepunkt. An diesem Tag öffnet um 16.00 Uhr in ORF eins auch das ORF-"Olympia-Studio" erstmals seine Pforten und Rainer Pariasek präsentiert ein Hochglanzprogramm, das die Vorfreude auf die am 8. Februar beginnenden sportlichen Entscheidungen weiter steigern wird. In Wort und Bild sind dabei u. a. zu sehen: Österreichs Olympiahelden wie Hermann Maier, Toni Innauer, Karl Schnabl, Martin Rettl und Ingrid Wendl. Für den Herminator kommt es zum Wiedersehen mit jenem US-Fotografen, dessen Bild vom "Abflug" Maiers in Nagano Einzug in die Sporthistorie gefunden hat. Ebenfalls im Eröffnungsprogramm -Gregor Schlierenzauers "Weg zum Olymp" und ein Bericht zum Thema Russland und die Olympischen Spiele, in dem die Themenfelder Korruption, Umwelt, Menschenrechtsverletzungen, Sotschi als Modellstadt für ein neues Russland und die Boykottspiele 1980 beleuchtet werden. Zu Wort kommen dabei u. a. Karl Schranz und Manager Siegfried Wolf.

Mit rund 430 Stunden Live-Berichterstattung in ORF eins (250 Stunden in bester HD-Qualität) und ORF SPORT + (180 Stunden) können sich die Wintersportfans auf die bisher umfangreichste Winter-Olympia-Berichterstattung des ORF freuen.

Neben der täglichen Live-Berichterstattung kann sich aber auch das ORF-Rahmenprogramm sehen lassen: 13 TV-Dokus in ORF eins, ORF 2, ORF III und 3sat beschäftigen sich kritisch mit der gesellschaftspolitischen Situation im heutigen Russland. Auch die ORF-Radios berichten ausführlich aus und über Sotschi: Hitradio Ö3 stellt dabei die sportlichen Entscheidungen in den Vordergrund, Ö1 und FM4 befassen sich vor allem mit sozialpolitischen Hintergründen. Das ORF.at-Netzwerk widmet sich ebenfalls umfangreich den Winterspielen u. a. mit Live-Streams aller ORF-Übertragungen in der ORF-TVthek und allen Highlights auf insider.ORF.at. Die erfolgreiche ORF-Weltcup-App wird für Olympia um zusätzliche Angebote erweitert. Nach Sotschi ist vor Sotschi: Vom 7. bis 16. März finden ebendort die Paralympics statt, von denen ORF SPORT + und ORF eins ebenfalls ausführlich rund 40 Stunden lang berichten werden.

Dreimal täglich "Olympia-Studio" und ein Großaufgebot an ORF-Technik sorgen für Österreich-Feeling bei Sotschi 2014

125 ORF-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter aus Redaktion und Technik sorgen in Sotschi für maßgeschneiderte Berichterstattung vor allem zu den österreichischen Olympiateilnehmerinnen und -teilnehmern. Entsprechend prominent ist die ORF-Technik an den Wettkampfstätten vertreten.

Angepasst an den technischen Paradigmenwechsel in der Fernsehproduktion, der sich gerade im gesamten ORF vollzieht, werden auch die Olympischen Winterspiele in Sotschi "tapeless", also bandlos produziert, so der Technische Direktor des ORF, Ing. Michael Götzhaber: "Mehr als 400 Stunden Live-Programm werden von der ORF-Technik in High Definition 16:9 / 5.1 Mehrkanalton produziert und abgewickelt."
Alleine im zentralen ORF-Produktionszentrum in Sotschi, dem MBC Mountain Broadcast Center, stehen dabei mehr als 20 Recording- und Ingest-Kanäle sowie ein Produktionsspeicher mit mehr als 8.000 Stunden Speichervolumen für die Programmherstellung zur Verfügung. Unabhängig von den jeweiligen "Venue Feeds" des Veranstalters ist im Bereich der alpinen und nordischen Bewerbe jeweils ein Übertragungswagen mit je drei Kameras stationiert. Sowohl im alpinen Set-up als auch bei den nordischen Bewerben stellt der ORF die bekannten Grafik-Tools für detaillierte Analysen zur Verfügung. "Bei sieben weiteren Austragungsstätten und für zusätzliche Berichterstattung", so der Technische Direktor, "sind sieben Kamerateams im Einsatz, die neben den sportlichen Inhalten auch Hintergrundberichterstattung und aktuelle Themen in bester Bild- und Tonqualität produzieren."
Das ORF-"Olympia-Studio" wird im Österreich-Haus die tägliche Drehscheibe der Berichterstattung sein. Sechs Kameras und die notwendige Peripherie sorgen für qualitativ hochwertigste Berichterstattung aus dem Gesellschafts- und Kommunikationszentrum der Österreicherinnen und Österreicher in Sotschi.
"Die ORF-Technik präsentiert sich im Zuge der Produktion der 22. Olympischen Winterspiele effizient aufgestellt und technisch am Puls der Zeit", so Götzhaber.

Das "Olympia-Studio" wird dreimal täglich (in der Früh, am Nachmittag und im Hauptabend) internationale Stars und alle heimischen Medaillengewinnerinnen und -gewinner beherbergen. Alternierende Gastgeber sind Ernst Hausleitner, Boris Kastner-Jirka, Rainer Pariasek und Oliver Polzer. Für humoristische Auflockerung des Olympia-Alltags sorgt neben dem "Olympia-Tagebuch" die "Willkommen Österreich"-Hausband Russkaja, die in zehn Folgen augenzwinkernd Russland, die Russen und ihre Sitten erklärt.

Kritik an den Spielen, Dokus in ORF eins, ORF 2, ORF III und 3sat

Die internationale Kritik an den Olympischen Spielen Sotschi 2014 bzw. der Menschenrechtssituation in Russland findet im Rahmen der ORF-Berichterstattung ebenfalls ihre ausführliche Entsprechung. So stehen neben den Übertragungen in ORF eins und ORF SPORT + im Vorfeld und zu Beginn der Spiele in ORF 2 und ORF III 13 Produktionen im Zeichen von Russland unter Wladimir Putin, darunter morgen, am Donnerstag (6. Februar), die Doku "Pussy Riot - Keine Angst vorm starken Mann" (22.00 Uhr, ORF eins) auf dem Programm. Die beiden ORF-Russland-Korrespondenten Carola Schneider und Christian Lininger sind zudem in Sotschi und werden von dort für Fernsehen und Radio auch über aktuelle politische Aspekte berichten.

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