Schittenhelm zum Internationalen Tag der Nulltoleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar

Wien, 5. Februar 2014 (ÖVP-PK) "Gewalt gegen Frauen, in welcher Form auch immer, darf niemals toleriert werden. Genitalverstümmelung ist oftmals ein Tabuthema, das allerdings lebenslange Folgen nach sich zieht. Zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung gilt es, dieses Tabuthema offen an-und auszusprechen und aufzuzeigen, dass die körperliche Unversehrtheit ein Menschenrecht ist", so ÖVP Frauenchefin Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm. ****

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben bis zu einem Viertel der Betroffenen an den Folgen von Genitalverstümmelung, die zumeist unter dem Deckmantel kultureller oder religiöser Hintergründe vollzogen wird. Auch in Österreich sind Frauen von dieser Form der Gewaltanwendung betroffen. Offizielle Zahlen gibt es dazu allerdings nicht. Dieser unmenschliche Akt der Gewalt ist eine schwere Menschenrechtsverletzung. "Weder gesellschaftliche noch religiöse Argumente dürfen herangezogen werden, um Gewalt gegen Frauen zu rechtfertigen. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass die Rechte von Frauen und Mädchen gewahrt bleiben", so Schittenhelm abschließend.

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