NEOS: "Nationalbanker zeigen sich uneinsichtig"

NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker kritisiert Betriebsvereinbarung zu den OeNB-Pensionen.

Wien (OTS) - Zur Einigung der Österreichischen Nationalbank mit dem Betriebsrat auf Einschnitte in Pensionen von 550 aktiven Mitarbeiter_innen mit altem Dienstrecht wurde bekannt, dass die relative Höhe der Pensionszahlungen gar nicht angetastet wird. Das gilt auch für die Valorisierungen. "Diese Betriebsvereinbarung zeigt die Abgehobenheit so mancher Nationalbanker. Sie wollen offenbar nicht verstehen, warum sie in der Kritik stehen und die durchschnittlichen ASVG-Pensionsbezieher diese Sonderprivilegien als ungerechtfertigt empfinden", zeigt sich Sozialsprecher Gerald Loacker erbost.

Loacker ist davon überzeugt, dass jedes Pensionsrecht, das zum Besseren vom ASVG/APG abweicht, zu Recht als Privileg gesehen wird und will eine möglichst rasche Überleitung aller Beschäftigten ins ASVG-System. "Grundsätzlich gilt: Pensionen im öffentlichen Bereich, die jenseits dessen liegen, was im ASVG/APG maximal möglich ist -also rund 3300 Euro Bruttopension - sind nicht zu rechtfertigen", so Loacker.

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