Wirbel um Lunacek-Bericht: Abgeordnete streiten um Sonderrechte für Homosexuelle

Straßburg (OTS) - Eine Protestwelle von Bürgern gegen den Lunacek-Bericht sorgt in der Vorbereitung der Plenardebatte für heftige Auseinandersetzungen zwischen den EU-Parlamentariern. Vielen Abgeordneten aus den Fraktionen der Konservativen und der EU-Skeptiker zeigten sich entsetzt über die von Lunacek geforderten Sonderrechte für Homosexuelle. "Die Beschlussvorlage ist eine lange Wunschliste zur Umerziehung der Gesellschaft. Kein vernünftiger Mensch kann eine solche politische Indoktrination nachvollziehen. Ich stehe dazu, dass Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung nicht diskriminiert werden dürfen. Das ist durch die Menschenrechte ausreichend gewährleistet." erklärte Ewald Stadler, der EU-Mandatar der REKOS (=Reformkonservative). Stadler warnte vor einer Kriminalisierung von ethischen und politischen Debatten durch den Lunacek-Bericht. "In einem kompletten Abschnitt ihrer Beschlussvorlage fordert die Grüne Lunacek die Einführung eines Gesinnungsstrafrechts. Wer künftig die traditionelle Ehe verteidigt, der müsste dann mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen." warnte Stadler.

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