Bundesminister Rupprechter: Lawinenschutzbauten verhindern größere Schäden

2014 stehen 200 Millionen Euro für den Schutz vor Naturgefahren bereit

Wien (OTS) - "In den letzten Tagen hatten wir eine Witterungssituation, die deutlich machte, wie wichtig jede Investition in Schutz vor Naturgefahren ist", betonte Umweltminister Andrä Rupprechter heute.

Vor allem in Oberkärnten und Osttirol führten die extremen Schnee-und Regenmengen damit zu einer erhöhten Lawinengefahr. Zeitweise musste die höchste Lawinenwarnstufe 5 ausgerufen werden. Einzelne Gebäude mussten evakuiert und Straßen und Bahnlinien in den Bezirken Lienz, Spittal / Drau und Hermagor gesperrt werden. Durch die vorbeugenden Schutzmaßnahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung konnten größere Schäden werden. So wurden allein in den letzten zehn Jahren im Bezirk Lienz über 170 Millionen Euro und in Kärnten circa 130 Millionen Euro in den Schutz vor Naturgefahren investiert.

Große Verbauungen dämmen etwa die Gefahren der Blöslahner- und der Lailahner-Lawine in Hopfgarten oder der Hochberg-Lahnberg - Lawine in Innervillgraten ein.

"Durch die aktuellen Schneefälle sind unsere Schutzbauten zwar einigermaßen voll, sie haben ihre Wirkung aber voll unter Beweis gestellt und höchstwahrscheinlich schwere Schäden im Siedlungsraum verhindert. Für den Schutz vor Naturgefahren stehen heuer 200 Millionen Euro an Bundesmittel bereit", so Bundesminister Rupprechter.

Viele Menschen nutzen zur Zeit die Semesterferien zum Skifahren. Da die Lawinengefahr sehr hoch ist, hat das Einhalten von Pistenregeln oberste Priorität.

Die aktuellen Informationen der Lawinenwarndienste finden Sie unter www.lawinen.at.

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