Arbeitsmarkt - SP-Tanja Wehsely: Vernünftig investieren und nicht kaputt Sparen!

Wien (OTS/SPW-K) - "Wie die aktuellen Arbeitsmarktdaten belegen, wird das Jahr 2014 neue und weiterhin große Herausforderungen für die Arbeitsmarktpolitik bringen", so die SPÖ-Landtagsabgeordnete und stellvertretende waff-Vorstandsvorsitzende (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) Tanja Wehsely anlässlich der veröffentlichten Arbeitsmarktdaten von Jänner 2014.

"Die Wirtschafts- und Finanzkrise und ihre Auswirkungen machen vor Österreich nicht halt - auch wenn wir mit 4,8 % die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU haben. Aber: effektive und vor allem nachhaltige Bekämpfung von Arbeitslosigkeit geht nicht nur über Arbeitsmarkpolitik, sondern vor allem über Investitionspolitik. Die Devise kann nur heißen: Vernünftig investieren und nicht kaputt Sparen! So werden alleine im Jahr 2014 von der Stadt Wien und ihren kommunalen Dienstleistern rund 3,3 Milliarden Euro für Investitionen ausgegeben. Jeder Euro, der in den kommunalen Infrastrukturunternehmen erwirtschaftet wird, bringt weitere 1,7 Euro an Wertschöpfung für die gesamte Volkswirtschaft. Jeder Arbeitsplatz in kommunalen Unternehmen erhält weitere 1,8 Arbeitsplätze in der gesamten Region", erklärte Tanja Wehsely die aktuelle Arbeitsmarktsituation in Wien.

Wehsely weiter: "Ich möchte unterstreichen, wie wichtig gerade auch Zukunftsinvestitionen in Bildung, Forschung und Innovation sind. Es ist ein Gebot der Stunde etwa in die Ausbildung von Menschen zu investieren. Der langfristige Schlüssel für bessere Chancen am Arbeitsmarkt bleibt eine fundierte berufliche Ausbildung. So hat sich trotz insgesamt stark steigender Arbeitslosigkeit, dank der Wiener Ausbildungsgarantie, die Zahl der unter-20-jährigen Arbeitslosen in Wien im Jänner im Jahresvergleich um 1,5 Prozent verringert. Für das aktuelle Ausbildungsjahr haben Bund und Stadt Wien alleine für die Finanzierung der überbetrieblichen Lehrausbildung für 3.000 Jugendliche, die keine reguläre Lehrstelle finden, insgesamt 54 Mio. Euro in die Hand genommen."

"Und angesichts der Tatsache, dass die Hälfte aller Wiener Arbeitslosen höchstens einen Pflichtschulabschluss hat, hat Wirtschafts- und Finanzstadträtin Renate Brauner mit dem Qualifikationsplan Wien 2020 die richtige Initiative zum richtigen Zeitpunkt ergriffen. In gemeinsamen Anstrengungen entwickeln und setzen wir Maßnahmen und Programme, um genau jenen WienerInnen, die die Hauptlast der Arbeitslosigkeit tragen, zu einer besseren Ausbildung zu verhelfen. Wir setzen vor allem auf das Nachholen von wichtigen Bildungsabschlüssen", schloss Tanja Wehsely.

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