FPÖ-Karlsböck: Nach Facultas-Skandal ÖH-Sümpfe endlich trocken legen

Facultas, Cafe Rosa und Demosubventionen haben mit Studenteninteressen nichts zu tun

Wien (OTS) - "Die ÖH darf nicht zur Spielwiese linksextremer Gesellschaftsexperimente werden, denn diese kosten die zwangsgebührenzahlenden Studenten viel Geld", sagte der Vorsitzende des parlamentarischen Wissenschaftsausschusses FPÖ-NAbg. Dr. Andreas Karlsböck. "Überall dort, wo man die selbst ernannten Revolutionäre unbeaufsichtigt arbeiten lässt, hinterlassen sie leere Kassen und Chaos", so Karlsböck, der ein parlamentarisches Nachspiel ankündigte.

Sei das berühmt-berüchtigte ÖH-Cafe Rosa noch antikapitalistisch und antiheteronormativ in eine sechsstellige Pleite geschlittert, so zeige sich die ÖH-Führung durchaus spendabel, was das Gehalt des Alleinvorstandes des ÖH-Buchverlages Facultas betreffe, der sich bei sinkendem Umsatz über 458.000 Euro freuen könne, kritisierte Karlsböck den durchaus kreativen Zugang der ÖH-Revoluzzer zum Kapitalismus.

Es sei daher höchste Zeit eine umfassende Prüfung der ÖH-Finanzen durch den Rechnungshof vorzunehmen, forderte Karlsböck, zumal der Verdacht bestehe, dass hier viel Geld in Experimente und Aktionen fließe, die mit der eigentlichen Aufgabe der Interessensvertretung für Studierende, nichts zu tun hätten. Dazu zähle etwa auch die Subvention der gewalttätigen Krawalle beim Akademikerball, die wohl kaum mit "Service für Studierende" begründet werden könne, so Karlsböck, der eine Zweckwidmung der ÖH-Zwangsbeiträge forderte. Jetzt sei der frisch gebackene Wissenschaftsminister Mitterlehner gefordert, seine Aufsichtspflicht wahrzunehmen und den ÖH-Sumpf trocken zu legen, forderte Karlsböck.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004