AK Kaske drängt auf Initiativen für mehr Arbeit: "Alles für Arbeit tun"

Wien (OTS) - Die Zahl der Arbeitssuchenden steigt und steigt. Für AK Präsident Rudi Kaske ist klar, dass die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit oberste Priorität hat. "Es muss alles getan werden, damit mehr Arbeit geschaffen und bestehende gesichert wird", drängt Kaske auf Initiativen für mehr Arbeit. Der AK Präsident warnt davor, im Sozialsystem den Rotstift anzusetzen: "Es hat sich schon einmal gezeigt, dass der Sozialstaat ein wichtiger Garant für die Stärkung der Kaufkraft ist und damit die Wirtschaft ankurbelt. Investitionen in den Sozialstaat sind wichtig und richtig." Investitionen, die direkt oder indirekt für Beschäftigung sorgen, sollen vorgezogen und rasch umgesetzt werden. Neben Investitionen in den Ausbau der Kinderbetreuung, der ganztägigen Schulformen und der Pflege denkt Kaske da vor allem an den sozialen Wohnbau: "Die Länder sollen das Geld, das der Bund für mehr geförderte Wohnungen zur Verfügung stellt, rasch abholen." Damit werden nicht nur Arbeitsplätze geschaffen und gesichert, die Menschen brauchen auch rasch mehr günstige, geförderte Wohnungen. Auch die hohe Arbeitslosigkeit der Älteren sei weiter ein ungelöstes Problem. "Das angekündigte Bonus-Malus-Modell muss ohne Ver-zögerungen kommen. Wer zu wenig Ältere beschäftigt, soll zahlen", fordert Kaske. Darüber hinaus verlangt der AK Präsident, dass erfolgreiche arbeitsmarktpolitische Maßnahmen wie etwa das Fachkräftestipendium ausreichend dotiert werden. "Das Fachkräftestipendium läuft gut und ist eine Möglichkeit auf dem zweiten Bildungsweg während Karenzierung oder bei Arbeitslosigkeit einen Abschluss in Berufen zu machen, die am Arbeitsmarkt nachgefragt werden."

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