FPÖ-Mölzer: Griechenland wird Schulden nie zurückzahlen können

Trotz zweier Hilfspakete braucht Athen weitere Milliarden - Euro-Austritt statt drittem Rettungspaket in Milliardenhöhe

Wien (OTS) - Griechenland sei ein Fass ohne Boden, sagte der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, zu Medienberichten, wonach im bundesdeutschen Finanzministerium bereits an einem weiteren, dritten Hilfspaket für Athen gearbeitet werde. "Die 240 Milliarden Euro, die Griechenland bisher erhalten hat, reichen offenbar bei wietem nicht aus, um das Land vor der Pleite zu retten. Aber dennoch soll weitergemacht werden wie bisher", kritisierte Mölzer.

Nun werde immer deutlicher, dass ein Euro-Austritt Athens die einige Lösung sei, so der freiheitliche EU-Mandatar. "Gegen den Ausstieg wird eingewendet, dass die Griechen ihre hohe Schuldenlast in Euro behalten würden. Aber dieses Argument soll nur vom Kern des Problems ablenken: Ob Griechenland seine Schulden in Euro oder Drachmen hat, ist völlig egal. Denn eines steht fest: Athen wird seine Schulden niemals zurückzahlen können, was bei einer Schuldenlast von 170 Prozent des BIP auch kein Wunder ist", erklärte Mölzer.

Auch wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf, dass in Griechenland der Spielraum für weitere Reformen nur mehr sehr begrenzt sei. "Außer man will die Griechen noch mehr in die Armut treiben. Besser wäre es, Athen endlich aus dem Euro zu entlassen, damit sich Griechenland durch entsprechende Abwertungen der neuen Drachme wirtschaftlich selbst sanieren kann", schloss Mölzer.

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