FPÖ-Kickl: Stronach hat Erneuerung Österreichs verhindert

Hätten die Wähler statt Stronach die FPÖ gestärkt, wäre Neuauflage von Rot-Schwarz verhindert worden

Wien (OTS) - "Frank Stronach kündigte an, das rot-schwarze System aufzubrechen und Österreich erneuern zu wollen. Mit seinem Weg in die Politik hat er das allerdings selbst verhindert", stellt FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl anlässlich der heutigen ORF-Pressestunde fest. Hätten die Wähler statt Stronach der FPÖ ihre Stimme gegeben, wären die Freiheitlichen, die unter HC Strache einen geradlinigen Weg gehen, bereits die Nummer 1. Und somit wäre auch die Neuauflage von Rot-Schwarz verhindert worden.

Stronach habe nicht nur die Wählerinnen und Wähler getäuscht, sondern auch die selbsternannten Experten von der Politik eindrucksvoll widerlegt. "Es war schon eine besondere Wendigkeit notwendig, wenn dieselben Experten oder Journalisten, wie etwa ein gewisser Armin Wolf, die nach den ersten TV-Auftritten Stronachs genau in dieser Performance die unglaubliche politische Sprengkraft Stronachs vor allem in Richtung FPÖ erkannt hatten, dann plötzlich der Meinung waren, die TV-Auftritte waren schuld am Desaster des Milliardärs" erinnerte Kickl. Jedenfalls habe sich gezeigt, dass erfolgreiche Politik mehr brauche, als ein paar Millionen Dollar an Spenden, ein paar karrieristische Überläufer, ein paar B- oder C-Promis und das Mantra-artige Wiederholen von Begriffen wie Wahrheit, Fairness und Transparenz, ohne sie in den eigenen Reihen auch nur ansatzweise mit Leben erfüllen zu können. Die Stronach-Partei ohne Stronach werde logischerweise dasselbe Schicksal erleiden, wie die BZÖ-Haider-Partei ohne Haider.

Unterm Strich blieben vom Stronach-Polit-Gastspiel viele zu Recht enttäuschte Wählerinnen und Wähler und eine weitere verlorene Periode für Österreich. "Die FPÖ lädt die ehemaligen Wählerinnen und Wähler von Frank Stronach ein, bei den kommenden Wahlgängen auf allen Ebenen die FPÖ zu unterstützen. Nur das garantiert eine Erneuerung Österreichs und durchkreuzt die Überlegungen von SPÖ und ÖVP, den Aufstieg der FPÖ durch immer neue politische Eintagsfliegen bremsen zu können. Ich wünsche Herrn Stronach privat für die Zukunft nur das Allerbeste. Dazu gehört auch die endgültige Einsicht, dass die Politik nicht sein Metier ist", schloss Kickl.

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