Erfolgreicher KV-Abschluss für die Beschäftigten in der PPV-Industrie

Besondere Berücksichtigung geringer Einkommen

Wien (OTS/GPA-djp) - Am 31. Jänner 2013 einigten sich die Vertreter der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und die Vertreter des Fachverbandes der Papierverarbeitenden Industrie (PPV), nach intensiven Verhandlungen in der dritten Verhandlungsrunde auf neue Löhne und Gehälter für die rund 9.500 Beschäftigten der Branche. ++++

Das Ergebnis im Detail:
Erhöhung der KV-Mindestlöhne und die KV-Mindestgrundgehälter um 2,5 % mindestens aber um 10 Euro pro Woche bzw. 43,30 Euro im Monat. Das bedeutet für die Beschäftigten in den niedrigen Lohn- und Gehaltsgruppen eine kollektivvertragliche Erhöhung bis zu 2,95%. Erhöhung der IST-Löhne und IST-Gehälter um 2,4 %, Erhöhung der Zulagen (Nacht, Schmutz) und Betriebserfahrungszulage um 2,5 % sowie Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen um 4,0 %.
Die Betriebserfahrungszulage wird künftig für alle ArbeiterInnen ab dem 5. Jahr der Beschäftigung gewährt.

Fortführung der Gespräche zur Weiterentwicklung des Rahmenrechtes in den Kollektivverträgen (Sozialpartnerdialog)

Die neuen Lohn- und Gehaltstabellen treten mit 1. März 2014 bei monatlicher Auszahlung beziehungsweise mit 3. März 2014 bei wöchentlicher Auszahlung in Kraft.
Die Laufzeit der Lohn- und Gehaltstabellen beträgt 12 Monate.

"Mit diesem Ergebnis konnte für die Beschäftigten in der Branche die Kaufkraft erhalten werden. Die besondere Berücksichtigung der geringeren Einkommensbezieher führte dazu, dass keine Lohn- oder Gehaltsposition in den Kollektivverträgen der ArbeiterInnen und Angestellten in der PPV unter 1.500,- Euro brutto liegt und war ein sehr wichtiger Schritt zu mehr Einkommensgerechtigkeit", kommentiert GPA-djp Verhandlungsleiter und Wirtschaftsbereichssekretär Christian Schuster diesen Abschluss.

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