ORF-III-Doku-Montag ganz im Zeichen des Russland-Schwerpunkts

Außerdem: "Putins Spiele", "Putins Unrechtsjustiz" und "Putins Kindersoldaten" werfen einen kritischen Blick auf Sotschi und die Machtspiele des Präsidenten

Wien (OTS) - Weiter mit dem Russland-Schwerpunkt auf ORF III geht es am Montag, dem 3. Februar 2014: Mit "Putins Spiele" (20.15 Uhr), "Putins Unrechtsjustiz" (21.50 Uhr) und "Putins Kindersoldaten" (22.40 Uhr) widmet ORF III seinen Doku-Montag ganz den bereits im Vorfeld stark kritisierten Olympischen Winterspielen in Sotschi. An den Russlandabend schließt sich eine "Wiener Vorlesung" mit den "Science Busters" und der Biochemikerin Renée Schröder an, die um 23.30 Uhr zum Thema "Naturwissenschaft zwischen Wissensvermittlung, Unterhaltung und Klamauk" diskutieren.

Die Sendungen im Überblick:

"Doku.Zeit: Putins Spiele" (20.15 Uhr)

Einen investigativen wie kritischen Blick hinter die Kulissen der bevorstehenden XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi wirft die Dokumentation "Putins Spiele" des russisch-israelischen Regisseurs Alexander Gentelev. Obwohl die IOC-Evaluierungskommission die russische Olympia-Bewerberstadt Sotschi nur auf Platz drei geführt hatte, bekam Wladimir Putin, was er wollte. Wie kam es, dass Sotschi die Spiele 2014 zugesprochen bekam? Wie vollbringen die russischen Veranstalter das Kunststück, einen traditionellen Sommerfrischeort in ein Wintersportparadies zu verwandeln? Was geschieht hinter den von Spezialkräften strengstens bewachten Zäunen der russischen Olympia-Baustelle? Weshalb sagte Putin zu Österreichs Bundespräsident, dass Sotschi auch "eine österreichische Olympiade" sei und versprach Aufträge in Milliardenhöhe?

"DokuMente: Putins Unrechtsjustiz" (21.50 Uhr)

Im Anschluss beleuchtet "Putins Unrechtsjustiz", die auch als Machtinstrument eingesetzt wird, um kritische Bürgerinnen und Bürger gefügig zu machen. Besonders Unternehmer leiden in den vergangenen Jahren unter Korruption und Behördenwillkür. Rund 100.000 Geschäftsleute sitzen größtenteils zu Unrecht hinter Gittern, weil sie entweder nicht mit dem Staat kooperierten oder von Konkurrenten gemeinsam mit Behörden ausgebootet wurden.

"DokuMente: Putins Kindersoldaten" (22.40 Uhr)

Die Dokumentation "Putins Kindersoldaten" zeigt, wie Russland die neue Militärgeneration des Landes erzieht. Unter Putin wurden Millionen in eine patriotische Erziehung investiert, unter anderem in militärische Sommerlager. Geschätzte 12.000 russische Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren verbringen ihre Ferien dort und lernen, ihr Heimatland zu verteidigen.

"Wiener Vorlesungen: Naturwissenschaft zwischen Wissensvermittlung, Unterhaltung und Klamauk" (23.30 Uhr)

Weiters präsentiert ORF III eine weitere "Wiener Vorlesung" mit Moderator Hubert Christian Ehalt. Was haben Wissenschaft und Humor gemeinsam? Martin Puntigam, Werner Gruber und Heinz Oberhummer, besser bekannt als "Science Busters", sind die Antwort darauf. Im Gespräch mit der international beachteten Biochemikerin Renée Schröder diskutieren die Wissenschaftskabarettisten, wie viel Unterhaltung zur Wissensvermittlung geeignet ist, ohne in reinen Klamauk abzugleiten.

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