FPÖ-Dieringer-Granza: LSR Präsident Altersberger beleidigt Kärntner Eltern

Klagenfurt (OTS) - "Das heutige Interview mit LSR Präsident Rudolf Altersberger zeigt, dass er den Grund für das schlechte Abschneiden bei den Bildungsstandards nun den Eltern in die Schuhe schieben will bzw. der Regierung der letzten Jahre", hält die Vizepräsidentin des LSR, Mag. Elisabeth Dieringer-Granza, fest. "Ich teile diese Meinung in keiner Weise! Das Bildungsniveau der Kärntner Eltern infrage zu stellen bzw. sie für die Ergebnisse verantwortlich zu machen ist eine Frechheit! Ich fordere den Präsidenten zum wiederholten Male auf, endlich einmal selber seine erste konkrete bildungspolitische Maßnahme einzuleiten, statt ständig das ewige SPÖ Gejammer über die vorherige Regierung zu wiederholen. Sowohl er als auch der Landeshauptmann als Bildungsreferent haben nach fast einem Jahr nach der Wahl noch nicht ein einziges fertiges oder eigenes oder zukunftsweisendes Projekt präsentiert", betont Dieringer-Granza.

Man war bisher wahrscheinlich nur damit beschäftigt, rote Funktionäre wieder in Position zu bringen und sich gegenseitig für den Wahlerfolg auf die Schulter zu klopfen. Zwischen den Zeilen des Artikels könne man auch herauslesen, dass nun wohl wieder das rote Parteibuch und am besten auch noch die Mitgliedschaft beim SLÖ als Einstellungskriterium in den Lehrerdienst gelten werden. Schauen wir uns gemeinsam die nächsten Wochen an, wenn es u.a. ein Hearing für den Bezirksschulinspektor in Hermagor gibt.

"Woher Altersberger heute schon weiß, wie sich alle Kärntner Schüler und Lehrer fühlen, ist mir auch ein Rätsel, nachdem man gestern erst ab 12.00 Uhr zu den Ergebnissen kam und die meisten Klassen leer und Schulen sogar geschlossen waren", so Dieringer-Granza.

"Aus diesem Ergebnis etwas zu lernen dann auch etwas zu ändern wird schwierig sein, da es ja seitens der Verantwortlichen des Landesschulrates nach wie vor keine einheitliche Vorgehensweise mit der Analyse gibt", unterstreicht die Vizepräsidentin abschließend.

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