SP-Vettermann ad VP-Leeb: Stadt Wien kümmert sich intensiv und vorbildlich um Heimopfer

Wien (OTS/SPW-K) - "Ungeachtet der Tatsache, dass der Bürgermeister bereits am 24.08.2010 als auch am 25.10.2011 öffentlich um Entschuldigung ersucht hat und Wien mit 40,5 Millionen Euro die österreichweit höchsten finanziellen Unterstützungen für Heimopfer zur Verfügung stellt, ist darauf hinzuweisen, dass auch die Idee einer bundesweiten Entschuldigungszeremonie von der Stadt Wien ausging", stellt der Wiener Gemeinderat Heinz Vettermann in einer Replik auf VP-Gemeinderätin Isabella Leeb heute Donnerstag klar.

Diese Idee wurde den acht Bundesländern im Rahmen der letzten LandesjugendwohlfahrtsreferentInnenkonferenz am 11.10.2013 in Graz präsentiert. "Die Länder reagierten auf diesen Vorschlag interessiert und diskutieren ihn weiter in ihren jeweiligen Gremien. Kein anderes Bundesland hat wie Wien drei Studien in Auftrag gegeben und deren Ergebnisse präsentiert: den Bericht von Prof. Sieder, den Bericht der Kommission Wilhelminenberg und die Pflegekinderstudie", verdeutlicht Vettermann weiter.

Dies alles stünde für Transparenz, Offenheit und respektvollen Umgang mit dem Thema. "Niemand kümmert sich intensiver und vorbildlicher um die Aufklärung der Vorkommnisse und Unterstützung der Opfer - therapeutische, rechtliche und finanzielle Hilfestellung - als die Stadt Wien. Das alles zeigt, wie ernst das Thema seitens der Stadt Wien genommen wird. Bekanntermaßen waren die Probleme der Heimerziehung zu damaligen Zeiten nicht nur in Wien, sondern auch in ganz Österreich und Europa die gleichen. Viele Heimopfer waren in mehreren Einrichtungen in ganz Österreich untergebracht. Darum arbeiten wir auch mit aller Kraft und Gewissenhaftigkeit daran, eine solche, österreichweite Zeremonie zu ermöglichen", Vettermann abschließend.
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