Grubner: "NÖ setzt familienfreundlichen Weg fort."

Pressemeldung zu Übergangsmanagement Kindergarten - Volksschule / schulische Nachmittagsbetreuung

St. Pölten (OTS) - Dr. Josef Grubner, Präsident der Interessenvertretung der NÖ Familien, begrüßt die neuen familienorientierten Aktivitäten für Niederösterreichs Familien von Landesrätin Schwarz. Er bemängelt allerdings, in deren Entstehung nicht eingebunden gewesen zu sein.

"Mit dem Modellprojekt 'Übergangsmanagement Kindergarten -Volksschule' und dem Ausbau der schulischen Nachmittagsbetreuung setzt Familien- und Bildungslandesrätin Mag.a Barbara Schwarz positiv zu bewertende Maßnahmen für Familien in Niederösterreich. Ein breites Angebot an Betreuungsmöglichkeiten, die flexible Arbeitszeiten und damit mehr Eltern-Kind-Zeit ermöglichen, sind mir ein großes Anliegen: zum einen, weil die Politik damit den Bedürfnissen der Eltern nach individuellen Lebensgestaltungsformen nachkommt und zum anderen, weil Kinder - insbesondere in den ersten Lebensjahren - die Begleitung vertrauter Personen brauchen, um sich gestärkt und wertegeprägt zu entwickeln", zeigt sich Dr. Josef Grubner, Präsident der Interessenvertretung der NÖ Familien, erfreut über die zwei sinnvollen Maßnahmen zur Familienförderung.

Er vermisst allerdings die rechtzeitige Einbindung der Familieninteressen-vertretung bei derartigen familienpolitisch bedeutsamen Vorhaben, wie dies laut NÖ Familiengesetz vorgesehen wäre.

"Elementare Bildungsprozesse nehmen in der Familie ihren Anfang, werden im Kindergarten bewusst angeregt und finden in der Schule ihre Fortsetzung. Das von Familienlandesrätin Schwarz geförderte Übergangsmanagement Kindergarten -Volksschule, wonach Kindergartenpädagog/innen die Kinder bei der Schuleinschreibung begleiten, wird bereits in mehreren niederösterreichischen Gemeinden praktiziert und ist ein viel versprechender Impuls, den ich sehr begrüße und unterstütze. Zudem befürworte ich den Ausbau der schulischen Nachmittagsbetreuung, da diese Betreuungsform - auf Freiwilligkeit gründend - eine mögliche Entlastung für Familien darstellt. Dennoch gibt es noch viel zu tun! So müsste z. B. die alltägliche 'Kernarbeit' innerhalb der Familie wie zum Beispiel Erziehung, Obsorge oder auch die unspektakuläre Hausarbeit künftig mehr wertgeschätzt und auch honoriert werden", appelliert Grubner an die politisch Verantwortlichen.

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