FP-Guggenbichler: Rot-Grün will Opfer der Krawallnacht am 24.01. nicht entschädigen

Randalierende Anarchos unter dem Schutz von SPÖ und Grünen?

Wien (OTS/fpd) - Am 24. Jänner dieses Jahres kam es mit parteipolitischer Unterstützung zu gewalttätigen Ausschreitungen von Autonomen, Randalierern und anderen Gewaltbereiten in der Wiener Innenstadt. Nur vordergründig ging es den Extremisten um die Demonstration gegen den Akademikerball, der zeitgleich in der Hofburg stattfand. In Wahrheit lehnen diese Menschen jede Form der Rechtsstaatlichkeit und Ordnung ab. "Mit Brettern, Steinen und Eisenstangen wurden Geschäfte, Autos und öffentliches Gut mit äußerster Brutalität zerstört. Ein Polizeiinspektion wurde gestürmt, Einsatzwägen zertrümmert und in Brand gesteckt, daneben die Hintertüre zu einem Lkw geknackt und dieser komplett ausgeräumt. Der Schaden geht in die Millionen Euro.

Zahlreiche schwer beschädigte Geschäfte in der Wiener Innenstadt zählt die Wiener Wirtschaftskammer (WKW) nach den Ausschreitungen. Besonders betroffen sind die Wipplingerstraße, der Graben, die Straßenzüge rund um den Stephansplatz und die Bognergasse. Um einen Teil der Schäden abzudecken, wurde von der WKW ein Notlagenfonds eingerichtet, um betroffene Unternehmer zu unterstützen. "Die Schäden zeugen von massiver Aggression und Wut. Viele Wirtschaftstreibende sind noch heute von der offenen Gewaltbereitschaft geschockt", wird Brigitte Jank, Präsidentin der WKW, zitiert. Sie sei "bestürzt über die Spur der Verwüstung".

Aber nicht nur Geschäftstreibende, oftmals nicht gegen diese Schäden versichert, wurden Opfer dieser Gewalt, sondern auch natürliche Personen und deren Eigentum. Mittels Beschlussantrag fordert die FPÖ-Wien den Wiener Gemeinderat im Zuge der heutigen Sitzung daher auf

1) die Vandalenakte in der Wiener Innenstadt am 24. und 25. Jänner 2014 zu verurteilen,
2) jenen Geschädigten dieser Krawallnacht, die für diese Gewaltakte nicht versichert sind oder körperlich in Mitleidenschaft gezogen wurden und keine Leistungen aus dem Notlagenfonds erhalten, die Schäden zu ersetzen und
3) sich an den Schädigern zu regressieren.

Der Antrag wurde von Rot und Grün abgelehnt. "Dieses Verhalten könnte erneut ein Beleg dafür sein, dass gewisse Kreise linksradikale Schläger und kriegsähnnliche Zustände offenbar mehr schätzen als ein friedliches Miteinander auf den Straßen unserer Stadt und die Sicherheit und wirtschaftliche Situation unserer Geschäftsleute", so Guggenbichler abschließend. (Schluss)hn

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