HC Strache: Polizeipostenschließungen sind unverantwortlich

Wien (OTS) - "Die Argumentation der Innenministerin, die Schließung von 122 Polizeidienststellen als Erhöhung der Sicherheit zu verkaufen, ist ungefähr genauso absurd, als würde man die Schließung von Spitälern mit besserer Gesundheitsversorgung begründen", kritisierte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache einmal mehr die Zusperrpläne Mikl-Leitners.

Es sei keine Frage, dass man die Strukturen der Wachzimmer optimieren müsse, da sich auch die Anforderungen geändert hätten, und viele Posten in desaströsen, menschenunwürdigen Zuständen seien, so Strache. Was allerdings auffalle sei, dass Seitens des schwarzen Ministeriums hier offenbar nicht nach sachlichen, sondern nach politischen Kriterien vorgegangen worden sei. So seien auffallend viele Posten in roten und blauen Gemeinden vom Zusperren betroffen, während die schwarzen Bürgermeister ihre Polizeistationen großteils behalten hätten, so Strache.

Grundproblem sei, dass wir in Österreich nicht zu viele Polizeidienststellen, sondern zu wenige Polizisten hätten, zeigte sich Strache vom Plan der Ministerin wenig überzeugt. Es sei daher auch nicht gefragt "keinen Cent einzusparen", so wie das Mikl-Leitner immer stolz betone, sondern man müsse in die desolate Infrastruktur investieren und den Exekutivkräftemangel ausgleichen, betonte Strache. "Bei der Sicherheit der österreichischen Bevölkerung darf nicht gespart werden", so Strache.

"Uns muss klar sein, dass Sicherheit etwas kostet. Entweder in Form von Investitionen in den Sicherheitsapparat oder in Form von mehr Kriminalität, die wiederum der Bürger zu zahlen hat, wenn er etwa Opfer von Einbrüchen oder Diebstählen wird", sagte Strache. Postenschließungen nach dem Rasenmäherprinzip seien jedenfalls der schlechteste Weg und gleichzeitig eine Einladung an Kriminelle aller Herren Länder in Österreich aktiv zu werden, warnte Strache.

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