Mitterlehner: Erweiterung des Vienna Open Lab ist Investition in die Zukunft und steigert Interesse für Naturwissenschaft

Molekularbiologisches Mitmachlabor erweitert seine Kapazitäten - Wissenschafts- Forschungs- und Wirtschaftsministerium unterstützt den Betrieb mit 170.000 Euro pro Jahr

Wien (OTS/BMWFJ/BMWF) - "Es ist wichtig, das Interesse für Naturwissenschaft und Technik bei jungen Menschen zu wecken und angehende Talente zu fördern. Der Ausbau des Vienna Open Lab ist daher eine Investition in die Zukunft und ein wertvoller Beitrag für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft", sagt Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der heute vorgestellten Erweiterung des molekularbiologischen Mitmachlabors. Künftig wird es am Vienna Biocenter Campus einen zweiten Laborraum mit 30 weiteren Laborplätzen geben, dadurch können auch größere Schulklassen einen Einblick in die Life Science Forschung erhalten. Zudem wird das Informationsangebot auch auf den Chemie-Bereich ausgeweitet. Das Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsministerium unterstützt den laufenden Betrieb mit 170.000 Euro pro Jahr.

Das Vienna Open Lab ist ein Mitmachlabor, in dem Besucher/innen aller Altersgruppen in maßgeschneiderten Kursen grundlegende molekularbiologische Methoden selbst ausprobieren können. Ziel des Labors ist es, die tägliche Forschungsarbeit allgemein und praxisnah zu vermitteln. Der Besuch des Vienna Open Labs soll Menschen aller Altersstufen dazu anregen, die faszinierende Welt der molekularbiologischen Forschung zu erkunden. Eingerichtet im Jahr 2006 in einer der bekanntesten nationalen Life Science Forschungsstätten des Landes, am Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, hat sich das Vienna Open Lab zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Betrieben wird es vom Verein Open Science, gefördert vom Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsministerium sowie vom Unterrichtsministerium und der Stadt Wien. Durch das große Engagement des Betreibers konnte das Vienna Open Lab über die Jahre seine Besucherzahl auf über 5.000 pro Jahr steigern.

Der Campus Vienna Biocenter ist ein nationaler Hot Spot für die Life Sciences in Österreich. Es sind vier Grundlagenforschungsinstitute (der Universität Wien gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien bzw. der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und von Boehringer Ingelheim) sowie eine Fachhochschule, 14 Biotech Unternehmen und zwei Wissenschaftskommunikations- bzw. Wissenschafts-PR Einrichtungen am Campus angesiedelt. Am Campus befindet sich auch die Campus Science Support Facility, die Forschungsinfrastruktur für alle Wissenschaftsinstitutionen und Unternehmen am Campus bereitstellt und betreibt. Am Campus arbeiten und studieren derzeit rund 1.400 Wissenschafter/innen und 700 Studenten/innen aus der ganzen Welt. Der Bund investiert über die Universitäten und die Akademie der Wissenschaften allein hinsichtlich der institutionellen Finanzierung (Drittmittelförderung nicht eingerechnet) ca. 47 Millionen Euro pro Jahr in die Institutionen am Campus.

Rückfragen & Kontakt:

Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsministerium
Mag. Waltraud Kaserer
Pressesprecherin des Bundesministers
Tel.: +43 1 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
waltraud.kaserer@bmwfj.gv.at

Mag. Volker Hollenstein
Pressesprecher des Bundesministers
Tel.: +43 1 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
volker.hollenstein@bmwfj.gv.at

Pressesprecher des Bundesministers
Felix Lamezan-Salins, BA
Tel.: (01) 711 00-5128 / Mobil: +43 664 88 69 23 07
felix.lamezan-salins@bmwfj.gv.at
www.bmwfj.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MWA0003