AKNÖ-Präsident Markus Wieser: Konsumentenrechte konnten im Jahr 2013 verstärkt durchgesetzt werden

1,3 Millionen Euro: Konsumentenschutz erkämpfte 15 Prozent mehr als 2012

Wien (OTS/AKNÖ) - Knapp 1,3 Millionen Euro hat der AKNÖ-Konsumentenschutz im Vorjahr für die NiederösterreicherInnen erkämpft. 40.000 KonsumentInnen ließen sich zu Problemen rund um Finanzdienstleistungen, Wohnen, Handy und Internet beraten. Für 2014 fordert die NÖ Arbeiterkammer Maßnahmen zur Senkung der Wohnkosten und die Stärkung des Konsumentenschutzes.

1.278.012 Euro - diesen Betrag hat die AKNÖ-Konsumentenberatung für Niederösterreichs KonsumentInnen im Vorjahr gesichert. Das ist eine Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2012. "Die Bilanz zeigt, dass der Schutz von KonsumentInnen für NÖ Arbeiterkammer oberste Priorität hat, Geschädigte sollen rasch zu ihrem Recht kommen", so AKNÖ-Präsident Markus Wieser. Die ExpertInnen der NÖ Arbeiterkammer standen knapp 40.000 KonsumentInnen aus Niederösterreich mit Rat und Tat zur Seite. Erfreulich ist auch, dass der langjährigen Forderung der AKNÖ nach einem gesetzlichen Anspruch auf ein Girokonto auf europäischer Ebene nachgekommen wurde und daher bald auch in Österreich eingeführt wird. Damit werden alle NiederösterreicherInnen einen Rechtsanspruch auf ein Girokonto bekommen, den es bislang nicht gegeben hat. "Das Recht auf ein Girokonto beendet endlich den Ausschluss vieler Menschen vom wirtschaftlichen Leben", freut sich AKNÖ-Präsident Markus Wieser.

Forderungen 2014: Mietrechtsreform, Zweckwidmung von Bußgeldern, Gruppenklage Für das Jahr 2014 fordert die AKNÖ gesetzliche Maßnahmen, die die immer höher steigenden Lebenskosten eindämmen sollen. "Dringend notwendig ist eine Reform des Mietrechts, die im Sinne der MieterInnen ausfällt", sagt Markus Wieser. So soll die Summe aller Zuschläge nicht mehr als 20 Prozent des Richtwerts betragen. Lebenshaltungskosten steigen aber auch wegen Preisabsprachen. Daher sollen die Bußgelder bei solchen Kartellabsprachen erhöht und für Maßnahmen zweckgewidmet werden, die den Schutz der KonsumentInnen stärken und sichern. Auch die Einführung der Gruppenklage, wie es im Regierungsprogramm vorgesehen ist, soll schnell umgesetzt werden. Durch die Bündelung der Ansprüche können Verfahren rasch und kostengünstig abgewickelt werden.

Heiße Themen 2013: Finanzdienstleistungen, Wohnen, Telefonie und Internet Finanzdienstleistungen bleiben weiterhin ein Dauerbrenner. 3.662 KonsumentInnen haben sich mit Fragen wegen laufender Bank- und Finanzgeschäfte an die ExpertInnen der AKNÖ gewandt. Auch das Thema Lebenshaltungskosten, konkret Wohnen, Heizen, Energie, Baumängel und Sanierungen, beschäftigte die NiederösterreicherInnen. Insgesamt kamen dazu knapp über 7.000 Anfragen. Mit Fragen aus dem Bereich Internet und Telefonie haben sich insgesamt 5.532 NiederösterreicherInnen an die AKNÖ gewandt. Im Vordergrund standen dabei Beschwerden wegen überhöhter Handyrechungen, horrender Summen für Datendienste und vor allem Probleme rund um das Online-Shopping.

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