FP-Lausch fordert eine Attraktivierung des öffentlichen Dienstes

Regierung muss angemessene Gehaltserhöhungen und zeitgemäßes Arbeitsumfeld sicherstellen

Wien (OTS) - Im Zuge der Nationalratssitzung vom 29. Jänner hat NAbg. Christian Lausch einen Antrag an die Regierung eingebracht und gefordert, dass für Bedienstete des öffentlichen Dienstes ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld und eine angemessene Unternehmenskultur, insbesondere auch eine Gehaltserhöhung über der Inflationsrate sichergestellt wird.

"Sämtliche Bedienstete müssen nun nach einer Nulllohnrunde 2013 eine weitere Nulllohnrunde in den ersten zwei Monaten 2014 hinnehmen. Diese zwei Monate stellen für die Bediensteten einen uneinbringlichen Verlust dar. Die derzeitige Gehaltserhöhung liegt effektiv unter der Inflationsrate." so Lausch in seiner Antragsbegründung.

Bisherige Reformversuche der Bundesregierung haben dazu geführt, dass Bedienstete bereits Herabsetzungen von Arbeitsplatzwertigkeiten, eine Änderung des Pensionsgesetzes zu deren Ungunsten sowie massive Streichungen einzelner Arbeitsplätze und gesamter Organisationseinheiten hinnehmen mussten. "Die zu geringe Entlohnung und das derzeitig vorherrschende Arbeitsumfeld führen zu Demotivation, Frust und nicht zuletzt der Gefahr einer Burn-Out Erkrankung." so der Freiheitliche Abgeordnete.

Der Öffentliche Dienst wird unter Berufseinsteigern immer unbeliebter, während sich der Staat mit einer Überalterung der Bediensteten auseinandersetzen muss. Zudem muss in Teilbereichen des Öffentlichen Dienstes vermehrt eine Abwanderung nach abgeschlossener, von staatlicher Seite finanzierter Aus- oder Weiterbildung in die Privatwirtschaft, und somit ein Know-how-Verlust beobachtet werden.

"Nur durch eine dementsprechende, laufende Gehaltsanpassung über der Inflationsrate, jeweils am 1. Jänner eines Jahres und durch Schaffung eines annehmbaren Arbeitsumfeldes durch echte Reformen kann der öffentliche Dienst wieder gestärkt werden. Die Regierung ist gefordert,schnellstmöglich zu handeln, um auch künftig ausreichende Personalressourcen für ausreichende Qualität im Öffentlichen Dienst sicher zu. Auch der derzeitigen Belegschaft muss seitens der Bundesregierung wieder ein annehmbares Umfeld und mehr Respekt entgegengebracht werden." so Lausch abschließend.

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