VP-Neuhuber: 179 Grad Kurskorrektur für Arbeits- und Wirtschaftsstandort Wien

Wien (OTS) - "Ohne wirtschaftsfreundliche Politik werden wir in Wien keine Arbeitsplätze schaffen", so der Wirtschaftssprecher der ÖVP Wien, Alexander Neuhuber, in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates.

Österreich ist ein kleiner Wirtschaftsstandort und gerade die Städte stehen unter großem internationalen Wettbewerbsdruck. Neuhuber zeigt der rot-grünen Stadtregierung in seiner Rede auf, welche Akzente der Arbeits- und Wirtschaftsstandort Wien setzen muss, um aus der derzeitigen Stagnation herauszukommen:

1. Stadt als Marke - welchen Ruf hat eine Stadt. Berlin gilt als trendig und modern, Wien als mondän und museal

2. Welche Cluster- und Schlüsselindustrie hat eine Stadt. Jena ist die Stadt der Optik, Wien die Stadt der Wochenendtouristen

3. Welchen Stellenwert haben die Universitäten. Heidelberg macht die Uni zur Marke, Wien tut das nicht.

4. Wie ist die Außenwahrnehmung als Wirtschaftsstandort. Bratislava gilt als günstiger Qualitätsstandort, Wien als vornehmer Wohnort und teurer Wirtschaftsstandort.

"Heute gibt es in Wien 180 Headquarter, wobei diese Zahl seit Jahren stagniert. Ich frage mich, wenn Wien so toll ist, wie etwa die Mercer-Studie sagt, warum stehen dann nicht Top-Unternehmen Schlange um hier ihr Headquarter oder zumindest Vertriebsstellen zu errichten? Das hat mit der Wahrnehmung des Wirtschaftsstandortes zu tun - und um diese zu ändern, werden 50 Mio. Euro für WAFF und Co nicht reichen. Der Wirtschaftsstandort Wien braucht Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen. Dafür braucht es eine Kurskorrektur in der Stadtpolitik um mindestens 179 Grad", hält Neuhuber abschließend fest.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0005