VP-Korosec: Informationssperre gegenüber Bevölkerung und Opposition bei Spitalsreform ist inakzeptabel!

Zusammenlegung von Standorten und Schwerpunktbildung muss politisch ausdiskutiert werden

Wien (OTS) - Empört zeigt sich die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, Gemeinderätin Ingrid Korosec über die Ausschaltung der Opposition und der Bevölkerung in Bezug auf die Umsetzung der Wiener Spitalsreform. "Es kann nicht sein, dass wir über die bevorstehende medizinische Masterplanung, wo es nach der Reduktion auf einzelne Spitalsstandorte nun um die Kooperation der Krankenhäuser untereinander und die damit verbundene Schwerpunktsetzung geht, lediglich aus den Medien erfahren. Noch dazu wenn die Gerüchteküche bereits am Brodeln ist und dadurch sowohl Patientinnen und Patienten als auch die Ärzteschaft total verunsichert werden", so die VP-Gesundheitssprecherin.

Korosec fordert umgehend eine ordentliche Information der gewählten Mandatarinnen und Mandatare in den dafür vorgesehenen Gremien. "Ich verstehe hier die Taktik der Stadträtin überhaupt nicht, dass es nach dem Grundsatzbeschluss der Spitalsreform - den wir mittragen - keine Informationen über die weiteren Umsetzungsschritte gibt."

Spitalsplanung auf "Bestellung" führt zu hohen finanziellen Belastungen

Dem Argument, dass es genüge die Ärztinnen und Ärzte bei der Schwerpunktbildung einzubinden, kann Korosec nichts abgewinnen. "Ich halte es für bedenklich, wenn medizinische Strukturen bei der Stadtregierung de facto ohne Umschweife einfach "bestellt" werden können, denn es ist stets der Steuerzahler bzw. die Steuerzahlerin, die hier zum Handkuss kommen, was die Kosten betrifft. Daher lehnen wir diese Vorgangsweise entschieden ab", so Korosec abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001