Huainigg: Regierung setzt mit Familienbeihilfenerhöhung wichtigen Schritt zur Unterstützung von Familien mit behinderten Kindern

ÖVP-Behindertensprecher: Ministerin Karmasin erhöht Familienbeihilfe für behinderte Kinder auf 150 Euro

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Gerade Eltern von Kindern mit Behinderung leisten Großartiges und müssen dabei mehr unterstützt werden", sagt der ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderung, Dr. Franz-Joseph Huainigg, heute, Donnerstag. Huainigg hatte dies auch in der gestrigen Nationalratssitzung thematisiert - Anlass war die Aktuelle Stunde zur Familienpolitik mit Familienministerin Sophie Karmasin.

"Ein wichtiger Schritt dabei ist die Erhöhung der Familienbeihilfe. Die erhöhte Familienbeihilfe für behinderte Kinder wird von bisher 135 auf 150 Euro angehoben. 2013 kam die erhöhte Familienbeihilfe etwa 77.000 Kindern zu. Diese Geldleistung ist eine wichtige Unterstützung zur Ermöglichung von Therapien, Förder- und Betreuungsmaßnahmen sowie zur Abdeckung des behinderungsbedingten Mehraufwandes", begrüßt Huainigg diesen Schritt der Familienministerin Karmasin, der angesichts des starken Spardruckes und der Bemühungen der Budgetkonsolidierung besonders beachtlich ist.

"Die Geburt eines behinderten Kindes wird immer mehr zum Schadensfall erklärt", sagt Huainigg, der nicht zuletzt auf OGH-Urteile verweist, in denen die gesamte Lebensexistenz eines behinderten Kindes zum "Schadensfall" erklärt wurde. "Wenn ein unerwünschtes behindertes Kind zur Welt kommt, werden Schadenersatzleistungen zugesprochen -wenn ein unerwünschtes nichtbehindertes Kind zur Welt kommt, nicht", erklärt Huainigg, der hierin eine starke gesellschaftspolitische Wertung sieht. "Mit der nun valorisierten Geldleistung für Familien setzt die Bundesregierung ein wichtiges Zeichen. Die Geburt eines behinderten Kindes ist kein Schadensfall, sondern braucht schlichtweg mehr Unterstützung, um den mitunter schwierigeren Startvorteil bewältigen und ausgleichen zu können", sagt Huainigg abschließend und bedankt sich für die richtungsweisende Initiative von Familienministerin Dr. Sophie Karmasin.
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