FPÖ: Karlsböck fordert mehr Planungssicherheit für Fachhochschulen

Fachhochschulentwicklungs- und -finanzierungsplan ist dringend vorzulegen

Wien (OTS) - FPÖ-Wissenschaftssprecher NAbg. Andreas Karlsböck sieht den Fachhochschulsektor, der seit 20 Jahren eine österreichische Erfolgsgeschichte sei, durch die restriktive Politik der Bundesregierung gefährdet: "Wurde bis 2010 der Fachhochschulsektor sukzessive ausgebaut, so herrscht infolge des letzten Fachhochschulplanes 2010/11 - 2012/13 Stillstand." In dessen Präambel werde nämlich festgehalten, dass "die notwendige Budgetkonsolidierung des Bundes sowie die derzeit wirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen" ein "quantitatives Wachstum des Fachhochschulsektors im bisherigen Ausmaß" nicht mehr ermögliche.

Mit dieser Begründung werde für die nächsten drei Studienjahre lediglich ein Fachhochschulplan vorgelegt, der nur die inhaltlichen Schwerpunkte des Fachhochschulsektors festlegt. Dadurch fehle den Fachhochschulen seit dem Wintersemester 2013 jegliche Planungsgrundlage von Seiten der Politik, moniert der freiheitliche Wissenschaftspolitiker. "Darüber hinaus sind die Fördersätze für einen Fachhochschulstudienplatz seit dem Jahr 2009 nicht mehr erhöht worden, was bedeutet, dass inflationsbedingt der Bund um etwa 12% weniger pro Studienplatz zahlt als noch vor vier Jahren", so Karlsböck.

Karlsböck, Vorsitzender des parlamentarischen Wissenschaftsausschusses, fordert die Bundesregierung auf, unverzüglich einen Fachhochschulentwicklungs- und -finanzierungsplan vorzulegen, der einen Ausbau der Fachhochschulplätze auf zumindest 50.000 Plätze vorsieht. Ebenso seien die Fördersätze für Fachhochschulstudienplätze um mindestens 12 Prozent zu erhöhen.

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