FPÖ-Obermayr zu THIP: Beratungsgremium der EU-Kommission gibt weiteren Anlass zur Kritik

Verstärkter Lobbyisten-Einfluss ist falsche Antwort auf Vertrauensdefizit der Europäer

Wien (OTS) - Mit Unverständnis reagiert der freiheitliche EU-Mandatar Mag. Franz Obermayr auf die Besetzung eines von der EU-Kommission im Zuge der Verhandlungen zu THIP (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) eingesetzten Beratungsgremiums: "Wenn die Nominierung des Beraterstabes der Wiederherstellung des leichtfertig verspielten Vertrauens dienen soll, ist die Kommission einmal mehr zielsicher ins Fettnäpfchen getreten. Man wird die durch intransparente Verhandlungen hervorgerufenen Verdachtsmomente nicht aus der Welt schaffen können, wenn man mit Roxanne Feller eine ausgewiesene Lobbyistin der Nahrungsmittelindustrie für den Bereich Lebensmittel und mit Pekka Personen einen mutmaßlichen Fürsprecher der Agrarindustrie für den Bereich Landwirtschaft nominiert. Wer vertritt gerade bei diesen heiklen Verhandlungskapiteln die Interessen der Lebensmittel- und Saatgutvielfalt und damit der Verbraucher?", fragt Obermayr, der schließt: "Mit diesen neuerlich grundfalschen Weichenstellungen ist eine Ausweitung des Protests gegen THIP vorprogrammiert. Die Kommission hat weiter an Glaubwürdigkeit verloren."

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