FPÖ: Podgorschek: Erneuter Hypo-Untersuchungsausschuss ist Gebot der Stunde

Eine Lösung für die "Causa Hypo" ist dringend nötig

Wien (OTS) - "Wir werden an einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Thema Hypo Alpe-Adria nicht vorbeikommen", stellte der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Elmar Podgorschek anlässlich der heutigen Debatte über die Zukunft der Hypo Alpe-Adria im Nationalrat fest. Insbesondere die überhastete und völlig unnötige Verstaatlichung sei dabei genau zu überprüfen. "Die Republik hat sich von den Bayern in dieser Frage völlig über den Tisch ziehen lassen", erklärte Podgorschek, der darauf hinwies, dass nach dem Scheitern des Expansionskurses der Hypo Alpe-Adria, während die Bank im Eigentum der BayernLB stand, diese offenbar dringend einen Abnehmer für die Hypo gesucht hätte.

Außerdem seien auch die Problemfälle ÖVAG und Kommunalkredit noch immer nicht vom Tisch, zeigte Podgorschek auf. Zusätzlich verschärft werde das Problem noch durch die europäische Bankenunion. "Im Zuge der Bankenunion werden wir uns mit Problemen in ganz anderen Dimensionen befassen müssen", befürchtete Podgorschek im Rahmen der Nationalratsdebatte.

Nachdem die Hypo jetzt seit über vier Jahren im Eigentum der Republik Österreich stehe, sei es nun dringend an der Zeit, endlich eine Lösung zu finden. "Dabei muss das Hauptaugenmerk auf der Wahrung der Interessen der Steuerzahler liegen", erklärte Podgorschek abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0014