Mitterlehner: Inskriptionsfrist für das Sommersemester endet am 5. Februar

Wissenschaftsministerium, uniko und ÖH informieren angehende Studierende über erneut vorgezogene Anmeldung - Bewährtes Instrument gibt Universitäten mehr Planungssicherheit

Wien (OTS/BMWFJ, BMWF) - Wer im Sommersemester 2014 an einer Österreichischen Universität studieren möchte, muss sich bis 5. Februar inskribieren. Dann endet österreichweit die Anmeldefrist für den erstmaligen Beginn eines Studiums (also nicht die Fortsetzung eines Studiums). "Das Instrument der vorgezogenen Inskription hat sich bewährt und gibt den Universitäten mehr Planungssicherheit. Die positiven Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass die Studierenden sich gut auf die frühere Anmeldung umgestellt haben", so Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, dessen Ressort angehende Studierende auch in diesem Jahr gemeinsam mit der Universitätenkonferenz (uniko) und der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) informieren wird. "Die vorgezogene Inskription hat sich für Rektorate und Studierende als ein taugliches Instrument erwiesen und wird von der uniko weiterhin unterstützt", erklärt dazu uniko-Generalsekretärin Elisabeth Fiorioli. Unter dem Motto "Vor dem Studium kommt das Inskribieren" werden gezielte Informationen via Medien und über die eigens eingerichtete Homepage www.studienbeginn.at angeboten, zusätzlich informieren uniko und ÖH vor Ort an den Universitäten (Newsletter, Beratungsstellen etc.). "Oberstes Ziel ist es, so viele junge Menschen wie möglich zum Studium zu bewegen. Niemand soll aus bürokratischen Gründen von der Hochschule abgehalten werden", betont Bernhard Lahner vom Vorsitzteam der ÖH.

Die allgemeine Zulassungsfrist für die erstmalige Zulassung (nicht Fortsetzung des Studiums) zu einem Bachelor- oder Diplomstudium läuft bis 5. Februar 2014. Für Studien mit Aufnahmeverfahren bzw. Aufnahmebedingungen oder Eignungstests werden eigene Fristen festgelegt (zB Kunststudien, Sport). Durch einen klar definierten Ausnahmekatalog sollen mögliche Härten abgefangen werden.

Die Ausnahmen im Überblick:
- Nichtbestehen eines Aufnahme- oder Zulassungsverfahrens oder der Studieneingangs- und Orientierungsphase in einem anderen Studium, sofern das Ergebnis erst nach dem 1. Februar vorliegt.
- Erlangung der Allgemeinen Universitätsreife für das Wintersemester erst nach dem 1. Februar.
- Bei Zivildienern, Präsenzdienern und bei Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres, sofern zum 1. Februar der Dienst geleistet wurde bzw. eine Einberufung bestand und der Dienst später nicht angetreten oder vor Ende der Nachfrist abgebrochen oder unterbrochen wurde.
- Personen, die glaubhaft machen, dass sie durch ein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis verhindert waren, die Frist einzuhalten und die kein Verschulden oder nur ein minderer Grad des Versehens trifft.
- Personen, die nachweislich auf Grund von Berufstätigkeit oder Praktika daran gehindert waren, innerhalb der allgemeinen Zulassungsfrist einen Antrag zu stellen.
- Personen, die nachweislich auf Grund eines Auslandsaufenthaltes aus zwingenden Gründen daran gehindert waren, innerhalb der allgemeinen Zulassungsfrist einen Antrag zu stellen.

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Mag. Volker Hollenstein
Stv. Pressesprecher des Bundesministers
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