Exekutivdienstgesetz - Stronach/Hagen: Kritik an schlechter Bezahlung

Neues Schema mit All-in-Gehalt statt geringem Basislohn gefordert

Wien (OTS) - "Exekutivbeamte machen bei uns die Arbeit der Staatsanwaltschaft in erster Instanz. Sie müssen ihren Kopf auch bei Gefahr für Leib und Leben hinhalten. Doch in Österreich gibt es schlechteste Bedingungen für Exekutivbeamte bei Gehalt und Pension", kritisierte der Sprecher des Team Stronach für den öffentlichen Dienst, Christoph Hagen. Er brachte deshalb einen Antrag für ein All-inklusive-Gehalt und früheren Pensionsantritt ein.

Im Vergleich zu Deutschland, Italien und der Schweiz sind die Exekutivbeamten laut Hagen schlecht bezahlt: "Sie erhalten ein niedriges Grundgehalt, der Gesamtverdienst ist nur auf Zulagen aufgebaut, die im Krankheitsfall wegfallen". Dann bleiben jungen Beamten rund 1.200 Euro netto. "Wie soll ein Alleinverdiener damit eine Wohnung finanzieren und eine Familie unterhalten?" fragte Hagen, der von einer Ausbeutung der Polizisten sprach, die anschließend an ihren anstrengenden Dienst auch noch Überstunden machen müssen. Auch aus diesem Grund sei es nur logisch, einen früheren Pensionsantritt für Exekutivbeamte mit 60 Jahren zu fordern, so Hagen.

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