Industrie: Vermögensteuern kosten Jobs - und lassen nicht Milch und Honig fließen

IV-GS Neumayer: Sogenannte "Vermögensteuer" wäre Mittelstandsteuer - Oberste 10 % der Lohnsteuerpflichtigen tragen mehr als die Hälfte des Lohnsteueraufkommens

Wien (OTS/PdI) - "Alle internationalen Vergleiche zeigen, dass in kaum einem Land der Welt die Schere zwischen Arm und Reich so niedrig ist wie in Österreich. Bitte daher nicht schon wieder mit den altbekannten Neiddebatten zu Vermögensteuern beginnen, kaum dass die Tinte unter dem Regierungsprogramm trocken ist", so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, heute, Mittwoch, angesichts der jüngsten Aussagen von AK-Präsident Rudolf Kaske. "Will man nennenswerte Beträge lukrieren, ist eine 'Vermögensteuer' eine Mittelstandsteuer, die nicht nur die ständig bemühten 'Reichen' zu zahlen hätten. Der größte Teil des vorhandenen Vermögens in Österreich ist in Unternehmen gebunden. Mit diesem Geld wird in die Wirtschaft und in Arbeitsplätze investiert", betonte Neumayer. "Die wiederholten Hinweise der AK auf von ihr bezahlte und auf Befragungen beruhende 'Studien' stützen die Argumentation hinsichtlich Vermögensteuern jedenfalls nicht. Fakt ist vielmehr: Vermögensteuern kosten Arbeitsplätze und lassen nicht Milch und Honig fließen", warnte der IV-Generalsekretär.

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