FP-Fürnkranz: Verdächtige Eile bei FUZO Bäckerstraßenviertel

Stenzel soll erst Alternativen prüfen lassen, dann fragen

Wien (OTS/fpd) - Die Eile, mit der Stenzel eine Befragung zu einer Fußgängerzone im Bäckerstraßenviertel durchziehen will, sei verdächtig, weil Alternativen erst in einigen Wochen geprüft sein könnten. Aus Sicht der FPÖ sei eine FUZO jedenfalls ein völlig ungeeigneter Weg, um die Nachtruhe der Bewohner wiederherzustellen. Im Gegenteil würden die lauten Nachtschwärmer noch mehr angelockt und unerträgliche Zustände wie im Bermudadreieck geradezu provoziert, kritisiert der Klubobmann der FPÖ-Bezirksräte im 1.Bezirk, Georg Fürnkranz heute den Vorschlag von Bezirksvorsteherin Stenzel.

"Ich kenne niemanden, der dort eine Fußgängerzone will - außer jene Wirte, die sich Schanigärten wünschen", so Fürnkranz, "die überfallsartig angesetzte Bürgerbefragung ist daher sehr verdächtig. Hier geht es wohl um ganz andere Interessen als jene der Bewohner."

Dieser Verdacht erhärte sich, weil die deklarierten Wünsche der Anrainer mit teils hanebüchenen Argumenten abgewürgt worden seien:
Der simple und billige Vorschlag, die Wohnstraßentafel mit einer Zusatztafel "Durchfahrt verboten" zu ergänzen, um die nächtlich kreisenden Fahrzeuge abzuhalten, sei etwa mit dem fadenscheinigen Argument, man wolle den Schilderwald nicht noch dichter machen (!) abgelehnt worden, kritisiert Fürnkranz.

Die Fußgängerzone sei jedenfalls die schlechteste Variante, weil man so nicht nur den Lärm durch Nachtschwärmer vermehren, sondern auch dutzende Parkplätze und die Zufahrtmöglichkeit der Anrainer verlieren würde, stellt Fürnkranz fest.

Auch gebe es bessere Vorschläge, als die Alternative Wohnstraße oder Nachtfahrverbot: man könne diese Maßnahmen - räumlich getrennt -durchaus parallel einführen. Genau dies müsse aber vor einer Befragung geprüft werden, sonst bekomme man falsche Antworten auf falsche Fragen, fordert Fürnkranz und meint abschließend: "Stenzel soll erst prüfen, dann fragen, sonst ist die Sache genauso manipulativ wie Vassilakous MAHÜ-Befragung." (Schluss) hn

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