Lichtenecker: Regierung muss Zukunft des österreichischen Wissens- und Wirtschaftsstandort sichern

Grüne: Grüne fordern Aufstockung der Mittel für Wissenschaft und Forschung

Wien (OTS) - "Mit dem Ignorieren der Herausforderungen gefährdet die Regierung mittelfristig den Wissens- und Wirtschaftsstandort Österreich ", kritisiert Ruperta Lichtenecker, Wirtschafts- und Forschungssprecherin der Grünen, und ergänzt: "Es klafft eine Milliardenlücke zur Umsetzung der Forschungsstrategie bis 2020 und die geplante Kürzung der Ermessensausgaben im Bereich Wissenschaft sowie die Abschaffung des eigenständigen Wissenschaftsministeriums sind weitere fatale Signale."

"Anstatt das seit Jahren anhaltende Abfallen in internationalen Wettbewerbs- und Standort Rankings zu ignorieren, ist es dringend notwendig, endlich Maßnahmen zu ergreifen, welche die Grundlagenforschung als Basis für zukünftige Innovationen stärken. Investitionen in Forschung und Innovation müssen fokussiert werden, das Forschungsfinanzierungsgesetz beschlossen, bessere und moderne Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geschaffen werden - wie etwa die Erhöhung der Forschungsprämie für KMUs", fordert Lichtenecker. Nach Jahren des Stillstands müssen die Ressourcen für Forschung und Innovation endlich massiv erhöht werden. Das Budget 2014 und 2015, sowie der Finanzrahmen 2015 - 2018, werden die Nagelprobe für die neue Regierung sein", betont Lichtenecker.

"Unser Ziel ist es - und daran wird die neue Regierung gemessen werden - den österreichischen Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort zu stärken und die Innovationskraft zu steigern. Und das gelingt nur durch die konsequente Umsetzung der Forschungsstrategie und durch massive Aufstockung der Ressourcen für Wissenschaft und Forschung", sagt Lichtenecker.

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